Hundertausende Menschen strömten am vergangenen Wochenende nach Bremen, um an dem Kirchen-Event des Jahres teilzunehmen − dem Kirchentag. Genau diesen Anlass nutzte Präsens Alfred Buß, Chef der evangelischen Kirche von Westfalen, um sich für eine bessere Akzeptanz gegenüber Homosexuellen auszusprechen. In seiner Rede sprach er davon, dass Homosexualität aus christlicher Sicht akzeptiert werden könne. Unterstützt hat Buß seine Meinung mit der „Liebe Gottes”, die allen Menschen zustehe und nicht durch eine bestimmte sexuelle Orientierung gemindert wird.
Buß setzte mit seiner Meinung ein Signal für die Anerkennung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender. Gleichgeschlechtliche Paare sollten zukünftig als selbstverständlich betrachtet werden und den Gemeinden eingebunden werden. Zur Thematik Homo-Ehe gab Buß aber zu verstehen, dass eine eheliche Verbindung auch zukünftig nur zwischen Mann und Frau eingegangen werden solle.
Einen etwas anderen Vergleich führte Buß an, um die Anerkennung von gleichgeschlechtlicher Liebe zu verdeutlichen. Er verglich mit Linkshändern. Diese galten vor einigen Jahren noch als „heilbar” und wurden vielerorts entgegen ihrer Veranlagung umerzogen. Heute weiß man, dass dies falsch war, so Buße weiter. Ebenso müsse man die Gruppe der Homosexuellen begreifen − daher gilt: Akzeptanz vorantreiben und Diskriminierung abbauen.













Homo-Paare koennen am 10. November mit der offiziellen Einfuehrung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Connecticut rechnen.
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