Homosexualität und Kirche – „Sittenverfall“ contra Toleranz

Auch wenn die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) aufgeschlossen und tolerant ins neue Jahr starten möchte, hartnäckiger Widerstand kommt aus den eigenen Reihen und driftet in eine menschenverachtende Schiene ab.

Bereits am Mittwoch haben wir darüber berichtet, dass die 22 Landeskirchen zukünftig selber entscheiden können, ob homosexuelle PfarrerInnen und deren LebenspartnerInnen gemeinsam in Pfarrhäusern leben sollen.

Eben diese – damals einstimmig vom EKD getroffene – Entscheidung wird seit Kurzem heftig diskutiert und kritisiert. Vom künftigen Sittenverfall innerhalb der Kirche und der Befreiung von Moral, Glaube und Bibel ist die Rede, wenn man den offenen Brief von acht Altbischöfen in „Christ & Welt“, einer Beilage der deutschen Wochenzeitung ‚Zeit‘, liest. Gemeinsam sehen sie den toleranten Umgang mit homosexuellen Kirchenbediensteten als unangemessen an. Ferner heißt es, dass „[…] die Homo-Unzucht widernatürlich und schöpfungswidrig […]“ sei und das homosexuelle Pfarrer und andere Kirchenbedienstete ein Leben lang bindungslos leben müssen, um den biblischen Anforderungen gerecht zu werden.

Der Hamburger Propst Horst Gorski kritisierte die Stellungnahme der acht Altbischöfe und hält diese als einen letzten Versuch, das Umdenken innerhalb der Kirche zu stoppen. Der selbst offen homosexuelle Propst schließt sich somit der Meinung von Manfred Kock, ehemaliger Ratsvorsitzender der EKD an. In einem Interview in der Frankfurter Rundschau spricht Kock über das Vorhaben der Bischöfe, liberale Regeln für homosexuelle Mitstreiter zu kippen. Kock betont dabei: „Ich selbst halte Homosexualität nicht für bibelwidrig.“.

Bremen startet mit Bundesratsinitiative ins neue Jahr

Eingetragene Lebenspartnerschaften sollen, wenn es nach dem Willen des rot-grünen Senats in Bremen geht, mit der Ehe gleichgestellt werden. Zumindest im Einkommenssteuerrecht soll eine Angleichung der Homo-Ehe an das konventionelle Ehe-Model vorerst erfolgen.

Am gestrigen Dienstag wurde im Bremer Senat eine entsprechende Bundesratsinitiative beschlossen, die nun energisch verfolgt werden soll. „Die steuerliche Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare soll in unserem Land endlich ein Ende haben.“, so Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne). „Zudem widerspricht die derzeitige Handhabe des Bundes der EU-Gleichbehandlungsrichtlinie“, so Linnert weiter.

Obwohl Bremen bereits 2008 mit einem ähnlichen Vorhaben im Bundesrat gescheitert ist, ist sich die rot-grüne Landesregierung einig: Mit der im Jahressteuergesetz 2010 verankerten Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaften (GAYS.DE berichtete) sei der Vorstoß erfolgsversprechend.

Nun muss für Sex doch bezahlt werden!

Auf dem Straßenstrich oder dementsprechenden Etablissements muss man(n) schon immer für sexuelle Dienstleistungen zahlen – Das ist also nichts Neues. Neu ist auch nicht, dass Lokale, die Besuchern die Gelegenheit bieten, sexuelle Handlungen miteinander zu vollziehen in einigen Städten Nordrhein-Westfalens eine Vergnügungssteuer abführen müssen. Köln muss seit 2004 damit leben, Essen weiß wovon wir berichten und auch in Duisburg kennt man sich seit kurzem mit den „Abgaben“ aus.

Neu ist aber, dass nun auch die Dortmunder tiefer in die Tasche greifen müssen. Nach Informationen der Stadt erhofft man so die Stadtkasse um mehr als 700.000 Euro im Jahr 2011 zu füllen. Neues ist eben nicht für jeden schlecht. Für diejenigen, die von den Mehrkosten betroffen sind, sieht das anders aus. In Dortmund sind das vor allem Einrichtungen der Szene. Auch wenn innerhalb der schwulen Lokale, Saunen und Kinos keine Stricher ihre Dienste anbieten, werden die sexuellen Handlungen kostenpflichtig. Zumindest für die Inhaber der jeweiligen Lokalitäten. Diese müssen ab sofort 4,00 Euro pro angefangene zehn Quadratmeter entrichten und das obwohl sie keine finanziellen Mehreinnahmen haben werden. In den meisten Fällen wird dies bedeuten, dass mit veränderten Öffnungszeiten und erhöhten Eintrittspreisen zu rechnen ist. Innerhalb der Dortmunder Szene machen sich aber auch schon erste Spekulationen über die baldige Schließung einiger kleinerer Lokale breit. Wir sind gespannt und hoffen, dass die Szene gewinnen wird und keiner von der neuen Vergnügungssteuer verdrängt wird.

10 Jahre Homo-Ehe

Auf den Tag genau zehn Jahre ist es her, dass der deutsche Bundestag das Lebenspartnerschaftsgesetz verabschiedet hat. Lesben und Schwule können durch das neu gestaltete Gesetz seit 1. August 2001 eine eigetragene Partnerschaft eingehen und sich das „JA-Wort“ geben.

„Die Gefährdung der Familie“ stand im Mittelpunkt des Widerstandes der CDU, die in der Debatte um die Verabschiedung des Lebenspartnerschaftsgesetz Norbert Geis an vorderste Front stellte. In seiner Ansprache betonte er, dass neben den drei Weltreligionen auch die deutsche Verfassung gegen eine Homo-Ehe spreche. Mit oder besser gesagt durch seine Argumentation gewann Geis die Mehrheit der Stimmen aus CDU, CSU und FDP. Die rot-grüne Koalition konnte sich dennoch durchsetzen und verabschiedete das neue Lebenspartnerschaftsgesetz – wenn auch mit Einschränkungen.

Schwule und Lesben können zwar mittlerweile eine eingetragene Partnerschaft eingehen, im Steuerrecht gelten wir aber immer noch als Einzelpersonen und zahlen demnach mehr Einkommensteuern als verheiratete Heteropaare. Auch wenn das Bundesverfassungsgericht seitdem enorm zur Verbesserung der Situation und Stellung von Schwulen und Lesben in Deutschland beigetragen hat, eine Gleichstellung von Homo- und Heterosexuellen ist immer noch nicht vollkommen umgesetzt worden.

Im Jahr 2009 entschied das BVG, dass der Gleichheitsgrundsatz – wie im Artikel 3 GG beschrieben – auch für gleichgeschlechtliche Paare gelten muss. Seither setzt sich der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) konstant für eine endgültige Gleichstellung ein. Mit der Aktion Artikel 3 kämpft der Verband für die Rechte von Schwulen und Lesben und konnte bereits einige Teilerfolge auf Landesebene verbuchen. So sind homosexuelle Beamte überwiegend bei der Besoldung berücksichtigt worden, wenn auch nicht zu den generell geforderten Konditionen.

Eine Verbesserung der Situation ist in den letzten zehn Jahren dennoch erkennbar. Die Einstellung vieler Politiker, auch aus den konservativen Parteien ist erkennbar. Schwule und Lesben haben führende Positionen und innerhalb der Parteien ist die Akzeptanz sichtlich gestiegen. Auch wenn wir immer noch nicht die gleichen Rechte wie unsere heterosexuellen Mitbürgerinnen und Mitbürger genießen, wir sind auf dem richtigen Weg und freuen uns, dass dieser seit zehn Jahren bergauf geht.

U.S.ARMY schmeißt Schwule wieder raus!

„We want you!“ steht in großen Lettern auf den Werbeplakaten der U.S.ARMY, doch das ist nur die halbe Wahrheit. Auch wenn erst vor einer Woche die sogenannte „Don´t ask, don´t tell“-Regelung außer Kraft gesetzt worden ist, scheint nun alles wieder beim alten.

Medienberichten zu folge haben Richter des 9th Circuit Court of Appeals in San Francisco gestern darüber entschieden, dass umgangssprachlich genannte ‚Homo-Verbot‘ wieder einzusetzen. Mit sofortiger Wirkung ist es demnach wieder gestattet, Homosexuelle aus dem Militärdienst zu entlassen, wenn die sexuelle Orientierung eines Militärs bekannt wird.

Was das ganze Durcheinander bei den US-Streitkräften soll, dass weiß keiner so genau. Von Seiten der Regierung Obamas heißt es, dass die Regelung auch weiterhin auf parlamentarischem Weg verfolgt und erörtert wird. Die Abschaffung via Gerichtsurteil sei in einer Demokratie jedoch nicht tragbar. Das Verteidigungsministerium reagierte und stellt ab sofort keine offen homosexuellen Anwärter mehr in Ihre Dienste. Auch ausgesetzte Entlassungsverfahren werden wieder verfolgt. Das in der US-amerikanischen Verfassung festgeschriebene Recht auf freie Meinungsäußerung und Entfaltung interessiere im „Staatsdienst“ nicht und ist nicht bindend, so ein oberster Militär.
Homosexuelle Soldaten müssen also doch wieder schweigen…

Rosa, die neue Farbe der Freizeitgestaltung

Es ist mal wieder an der Zeit, dass ich mich zu Wort melden möchte. Allem voran wünsche ich Euch da draußen ein schönes Wochenende und vielleicht – wer weiß das schon immer so genau – ist ja dieses We auch mal jemand dabei, für den es sich lohnt Frühstück zu machen^^.

Aber lassen wir das einfach so im Raum stehen…

Worüber ich heute eigentlich schreiben möchte ist meine Lieblingsfarbe. Welche? Tzzz, rosa selbstverständlich. Warum? Na ganz einfach: Meine zarte, geschmeidige Haut hat einen satten rosafarbenen Teint, ich leben wie Prinzessin Lilly Fee und die angesagtesten Schwuppen-Events sind auch rosa. Da steht morgen der Rosa Tag im Heide-Park an und auch zum Müncher Oktoberfest sind die rosa Tage vertreten. Quasi jedes Hetero-Happening hat heut zu Tage nen eigenen Rosa Tag um die queere Community anzulocken. Man(n) hat eben erkannt, dass die Jungs nicht nur gut aussehen, sondern auch noch gut feiern können. Die neue Zielgruppe der gutverdienenden Schwuppen ist da. Juchhei.

Wie auch immer, uns ja eigentlich egal. Wir gehen hin und feiern. Wir geben gern Geld aus, denn wir können es^^. Und auch wenn so mancher vor ein paar Jahren noch nicht wahr haben wollte, dass Schwule auch direkt neben ihm feiern können, heute ist es eben so. Und WIR haben da kein Problem mit.

Schade eigentlich, dass der Rosa Tag im Heide-Park den Saisonabschluss der CSDs verkündet. Auch wenn der Tag in sich seit mittlerweile fünf Jahren ein Happening für sich ist, ein wenig traurig bin ich schon. Der Sommer ist vorbei. Keine knapp bekleideten Jungs und Männer mehr auf der Straße, denen ich hintergrunzen kann. Keine Sonnenterrasse und eisgekühle Hopfengetränke mehr im Freien.

Hoffen wir also, das der Party-Herbst hält was er verspricht und wir jede Menge Spaß haben werden. In diesem Sinne nochmal ein schönes We Euch allen und bis morgen…

Euer Pups

Kommentar: Es gibt UNS nicht?!

Manchmal fragen wir uns, ob es Autoren gibt, die tatsächlich glauben was sie schreiben. Beim Stöbern im Netz sind wir, dank Alexander, auf folgenden Artikel gestoßen, der uns mal wieder zum Schmunzeln anregt, denn wirklich ernst können wir die Zeilen von kreuz.net nicht nehmen.

Bereits in der Headline wird darüber informiert, dass es keine Homosexualität gibt. Ne ist klar, dann sind wir also nicht existent. Ok. Finden wir uns also damit ab, dass wir uns alle nur einbilden homosexuell zu sein. Denn vertrauen wir den Worten des Autors sind wir lediglich Sodomisten. Wieder was dazu gelernt – und das vollkommen umsonst, denn allein die Aussage an sich ist falsch. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Oder haben wir da einen Denkfehler? Florian Johansen von kreuz.net wird uns sicher weiterhelfen.

Im weiteren Beitrag lässt er sich über die „Homo-Perverse[n]“ aus, die „rektale Unzucht“ betreiben. Ob er sich jemals die Frage gestellt hat, dass diese eine sexuelle Praktik sowohl in Homo- als auch in Heterokreisen verbreitet ist? Wir denken nicht. Der engstirnige Horizont des Autors bündelt alle Vorurteile und zeigt mal wieder, dass unsere Gesellschaft eben doch noch nicht verstanden hat, das alles was nicht hetero ist, nicht pervers, sondern existent ist.

Schon des Öfteren haben wir uns gefragt, wer liest eigentlich so manchen *******sinn, der im Netz publiziert wird. Die Kommentare unter den fraglichen Artikeln sind teilweise erschreckend und erschütternd. Aber allem Anschein nach, gibt es immer noch Menschen, die auf die Worte von semiprofessionellen Autoren vertrauen und diese einfach – meist ohne den eigenen Denkapparat in Gang zu setzen – als wahre Aussage verstehen.

liebe Grüße Euer Pups

Landtagswahl NRW: Fragen und Homo-Fakten

Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wirft viele Fragen auf: Nach der massiven Wahlschlappe des Amtsinhabers Jürgen Rüttgers (CDU) bleibt eine neue Regierungskoalition unklar. Weder rot-grün noch schwarz-grün verfügen über die notwendige Mehrheit im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis liegt die CDU von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bei 34,6%, die SPD kommt mit ihrer Landeschefin Hannelore Kraft auf  34,5%, die Grünen mit Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann liegen bei  12,1%, für die FDP und Andreas Pinkwart entschieden sich 6,7% und zum ersten Mal zieht die Linkspartei mit 5,6% in den Landtag-NRW ein.

Weder für rot-grün noch für ein Bündnis zwischen der CDU und den Grünen gibt die erforderliche Mehrheit von 91 Sitzen im Landtag. Eine Regierungsbildung ist daher schwierig und derzeit noch offen. SPD-Chefin Hannelore Kraft bekräftige nach dem Wahlergebnis mehrfach den Anspruch der Regierungsbildung. Das Wahlergebnis zeige deutlich, dass Jürgen Rüttgers und die schwarz-gelbe Regierung schallend abgewählt wurde. Mit dem Wahlergebnis wäre eine große Koalition oder aber ein Bündnis zwischen SPD, Grünen und der Linkspartei möglich.

Aus schwul-lesbischer Sich könnte die bisherige Blockadehaltung z. B. bei der Forderung nach einer Änderung des Grundgesetzes um den Eintrag der sexuellen Identität durch einen Regierungswechsel beendet werden (siehe LSVD Wahlprüfsteine). Auch die Gleichbehandlung von verpartnerten Beamten könnte sich in naher Zukunft in NRW einstellen. Liberale, SPD, Grüne und Die Linke forderten dies bereits in ihren Wahlprogrammen. Zudem können sich gleich zwei offen schwule Politiker über den Einzug in den nordrhein-westfälischen Landtag freuen. Mit Arndt Klocke (Grüne) und Marc Ratajczak (CDU)könnten also die Interessen von Schwulen und Lesben im bevölkerungsreichsten Bundesland weiter verfolgt werden. Wir werden sehen. (Quellen: Pride1/ml; GAYS.DE/rz; Bild: Rolf van Melis)

Homo-Kiss In gegen Mormonen in den USA

Am Wochenende trafen sich in mehr als 50 US-Städten Schwule und Lesben um gemeinsam ihre Zuneigung für das gleiche Geschlecht zu demonstrieren. Hintergrund war der Aufruf zum „Great Nationwide Kiss-In“ gegen die Mormonen. Die ultrakonservative Kirche ist bekannt für ihre Aktionen gegen Homosexuelle. Erst im Juli dieses Jahres ließen Mormonen ein schwules Pärchen in Salt Lake City verhaften, da sie sich auf „Kirchengrund“ geküsst haben. Mehrere Millionen US-Dollar soll unter anderem in die Kampagne zur Proposition 8 in Kalifornien geflossen sein.
Die US-Fernsehsender berichteten landesweit von der Aktion. Ein kleines Video haben wir für euch bei YouTube gefunden:

Homo-Ehe bald in Albanien?!

Medienberichten der albanischen Presse zufolge, hat sich die Landesregierung gestern in einer Kabinettssitzung für die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Ehen ausgesprochen. Auch der albanische Premierminister Sali Berisha, sprach sich für die Öffnung der Ehe aus: „Dies ist ein wichtiges Gesetz gegen die Diskriminierung Homosexueller [...].”, sagte Berisha. „Bisher wurde die hohe Stellung der Familie betont – diese soll in keinster Weise abgeschwächt werden, nur eben ergänzt.”, so der Premier weiter. Zudem arbeitet man bereits daran, die Gesetzgebung des Landes – nicht nur in Bezug auf Homosexuelle – an die Richtlinien des Europäischen Parlaments anzupassen. Diskriminierung gegenüber Minderheiten gilt es generell abzubauen. „Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender gehören eben zu der derzeit existierenden Minderheiten.”, so Berisha.

Unklar ist allerdings, wie die albanische Bevölkerung auf den neuen Regierungsvorstoß reagieren wird. Die Mehrheit der albanischen Bevölkerung gehört dem muslimischen Glauben an, in dem Homosexualität immer noch als Sünde aufgefasst wird. Generell haben es Homosexuelle in Albanien eher schwer, zu ihrer sexuellen Identität zu stehen. Obwohl das Parlament bereits seit 1995 Akzeptanz-Maßnahmen ergreift und versucht die gleichgeschlechtliche Liebe zu entkriminalisieren, leben viele Schwule und Lesben in der Angst stigmatisiert zu werden.  Selbst staatliche Institutionen haben es noch nicht geschafft, sexuell anders Orientierten antidiskriminierend gegenüber zu treten. Oftmals sehen sich Homosexuelle Albaner als gesellschaftliche Randgruppe an – Diskriminierung in allen Lebensbereichen ist allgegenwärtig.