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	<title>Gay News &#187; homophob</title>
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		<title>„Homosexualität ist heilbar“ – Oberrabbiner beurlaubt!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 15:21:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kurz notiert: Wie die Jüdische Allgemeine schreibt, hat die jüdische Einheitsgemeinde Amsterdam heute Morgen ihren Oberrabbiner mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Laut Informationen der JA habe der Rabbiner ein Dokument unterzeichnet, welches Homosexualität als heilbar deklariert. Führungskräfte der Gemeinden sollten dazu angehalten werden, Menschen mit „gleichgeschlechtlichen Neigungen“ dabei zu helfen, dies zu „überwinden“. Die jüdische Gemeinde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="border-style: initial; border-color: initial; border-image: initial; border-width: 0px;" src="http://www.judentum.net/images/magen-s.gif" alt="Jüdische Religion" width="200" height="230" border="0" />Kurz notiert: Wie die Jüdische Allgemeine schreibt, hat die jüdische Einheitsgemeinde Amsterdam heute Morgen ihren Oberrabbiner mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Laut Informationen der JA habe der Rabbiner ein Dokument unterzeichnet, welches Homosexualität als heilbar deklariert. Führungskräfte der Gemeinden sollten dazu angehalten werden, Menschen mit „gleichgeschlechtlichen Neigungen“ dabei zu helfen, dies zu „überwinden“.</p>
<p>Die jüdische Gemeinde Amsterdam sah sich mit ihrem Oberrabbiner Aryeh Balbag nicht im Einklang und musste aufgrund des homophoben Verhaltens umgehend handeln. Balbag war bisher nicht als homophob einzustufen und erfüllte sein Amt sechs Jahre lang ohne Unstimmigkeiten.</p>
<p>In rund 75 von 195 Staaten auf der Welt werden Homosexuelle auch heute noch strafrechtlich verfolgt, so etwa in Nigeria, Jamaika, Simbabwe, Angola, Nepal und in den meisten islamischen Staaten, wobei fünf dieser Länder – Jemen, Iran, Saudi-Arabien, Mauretanien und Sudan – zwischenmännlichen Analverkehr mit dem Tode bedrohen.<br />
In der bis 1992 gültigen neunten Ausgabe der International Classification of Diseases (ICD) erschien Homosexualität unter dem Klassenkürzel 302.0 als eigene Krankheit. In der folgenden, <strong>bis heute</strong> geltenden Version ICD-10 tauchte die gleichgeschlechtliche Neigung dann endlich nicht mehr auf.
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		<title>Die USA als schwuler Emanzipator?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 16:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GAYS.DE</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das gab es noch nie – Die Vereinigten Staaten von Amerika gehen erstmals in der eigenen Geschichte auf die Verstöße hinsichtlich der Menschenrechte einer „Minderheitengruppierung“ ein. Ob Minderheit oder nicht, darüber lässt sich nun streiten, da laut Statistik immerhin 10 Prozent der Bevölkerung zu eben dieser Minderheit gehören müssten, aber immerhin. Die USA setzen somit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="cboxPhoto" class="alignright" style="border-width: initial; border-color: initial; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; border-style: none;" src="http://www.schwaebische.de/cms_media/module_img/941/470803_1_articleorg_4edf53627f025.jpg" alt="" width="200" height="150" /></p>
<p>Das gab es noch nie – Die Vereinigten Staaten von Amerika gehen erstmals in der eigenen Geschichte auf die Verstöße hinsichtlich der Menschenrechte einer „Minderheitengruppierung“ ein. Ob Minderheit oder nicht, darüber lässt sich nun streiten, da laut Statistik immerhin 10 Prozent der Bevölkerung zu eben dieser Minderheit gehören müssten, aber immerhin. Die USA setzen somit erstmals ein Zeichen gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben weltweit.</p>
<p>Die USA wollen zukünftig die Vergabe von Entwicklungshilfe auch davon abhängig machen, wie das jeweilige Empfängerland mit Homosexuellen umgehe. Damit wollen die Amerikaner auf die Verstöße gegen die Menschenrechte in einigen Ländern aufmerksam machen, aber auch die Rechte von Lesben und Schwulen stärken.</p>
<p>Kurz nach der Veröffentlichung einer Absichtserklärung durch Präsident Barack Obama in Washington, ergriff Außenministerin Hillary Clinton das Wort in Genf und unterstrich abermals die neuen Pläne. Clinton widmete ihre Rede vor den UNO-Mitgliedern dem Schutz von Homosexuellen anlässlich des internationalen Tages der Menschenrechte.</p>
<p>Clinton hielt sich an den Worten Ihres „Chefs“ fest und betonte nochmals die globale Herausforderung im Kampf gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung. Im Jetzt und Heute verdienen die Rechte von Lesben und Schwulen die gleiche Aufmerksamkeit wie die der Frauen – „Minderheiten haben mindestens die gleiche Aufmerksamkeit verdient.“, so Clinton weiter.</p>
<p>Im Detail erhob die amerikanische Außenministerin ihre Stimme gegen Regierungen der Länder, in denen Homosexualität noch immer unter strafrechtlicher Verfolgung geahndet wird oder die offenen Diskriminierung von Staat und Volk weiter vorangetrieben wird. Clinton nannte dabei keine Länder beim Namen. Die im Publikum anwesenden afrikanischen und arabischen Landesvertreter haben die Anspielung ihrer homophoben Vorgehensweisen jedoch zu verstehen wissen. (Bild: dpa)
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		<title>„Romeos&#8221; erst ab 16 Jahre</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 17:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GAYS.DE</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie bekannt wurde, hat der Arbeitsausschuss der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) mit Entscheid vom 05.09.2012 die beantragte Freigabe ab 12 Jahren für den Film „Romeos“ von Sabine Bernardi (GAYS.DE berichtete) zurückgewiesen und erst ab 16 Jahren freigegeben. Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) sieht darin eine homophobe Begründung der FSK und bezweifelt, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-6752" title="Romeos" src="http://blog.gays.de/wp-content/uploads/2011/02/Romeos.jpg" alt="" width="201" height="157" /></p>
<p>Wie bekannt wurde, hat der Arbeitsausschuss der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) mit Entscheid vom 05.09.2012 die beantragte Freigabe ab 12 Jahren für den Film „Romeos“ von Sabine Bernardi (<a title="Zum Beitrag in den GAYS.DE News" href="http://gay.de/news/6888/romeos-transsexualitaet-auf-der-leinwand/" target="_blank">GAYS.DE berichtete</a>) zurückgewiesen und erst ab 16 Jahren freigegeben.</p>
<p>Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (<a title="zur Homepage des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland" href="http://lsvd.de" target="_blank">LSVD</a>) sieht darin eine homophobe Begründung der FSK und bezweifelt, dass die FSK wirklich im Interesse der „Jüngsten“ gehandelt habe. Die Beurteilung der FSK zu dem Film „Romeos“ ist vollkommen unakzeptabel so der LSVD. Denn die FSK begründet die Altersbeschränkung (ab 16 Jahre) damit, der Film behandle „ein schwieriges Thema, welches für die Jüngsten der beantragten Altersgruppe, die sich in diesem Alter in ihrer sexuellen Orientierungsphase befinden, sehr belastbar sein könnte“.</p>
<p>Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes fragt sich nun: „ Wie ist das gemeint? Verbietet die FSK auch Filme über heterosexuelle Jugendliche, die sich den Problemen der ersten Liebe widmen? Hat sich die FSK schon mal überlegt, welche Belastung die wiederholte Darstellung von vermeintlich normaler Heterosexualität für heranwachsende homo- oder bisexuelle Menschen hat?“</p>
<p>In der Begründung heißt es weiter: „die Schilderung einer völlig einseitigen Welt von Homosexualität im Film könnte hier zu einer Desorientierung in der sexuellen Selbstfindung führen.“ Die Qualifizierung des privaten Umfelds von Lesben, Schwulen und Transgender als „einseitige Welt von Homosexualität“ diffamiert eine ganze Bevölkerungsgruppe. Die sich daran anschließenden Behauptung, das im Film zu sehen, könne zu Desorientierung in der sexuellen Selbstfindung führen, bedient sich des Vorurteils, Homosexualität sei ansteckend oder könne gar durch das Betrachten von Bildern übertragen werden, so der LSVD weiter.<br />
Weiterhin antwortet die FSK: „Die explizite Darstellung von schwulen und lesbischen Jugendlichen und deren häufiger Partnerwechsel können verwirrend auf junge Zuschauer wirken“.</p>
<p>Erschreckend ist, wie wenig die FSK das Anliegen und die Nöte von homo- und transsexuellen Jugendlichen verstanden hat. Wie wichtig solche Aufklärungsfilme sind, zeigt die Behauptung der FSK „der Film spiegele eine verzerrte Realität wieder“. Es ist wissenschaftlich vollkommen unumstritten, dass Homo- und Transsexualität ganze normale Spielarten von geschlechtlicher Orientierung und sexueller Identität sind, die in der Regel bereits in früher Kindheit festgelegt sind. Erst die ständige Tabuisierung und permanente Verleugnung lässt den Eindruck entstehen, diese Jugendlichen gehören nicht zum ganz normalen Alltag.</p>
<p>Der LSVD hat die homophobe Begründung in einem Brief an die FSK kritisiert und die Geschäftsleitung aufgefordert, die Entscheidung noch einmal zu überprüfen. <a title="Zur Community für schwule und bisexuelle Boys und Männer" href="http://www.gay.de" target="_blank">GAYS.DE</a> hat sich dieser Bitte ebenfalls angeschlossen.
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<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fgay.de%2Fnews%2F8641%2Fromeos-erst-ab-16-jahre%2F'; szt='%E2%80%9ERomeos%22+erst+ab+16+Jahre';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/e1/45/widget_e145e3967b404afdce6095e47dba7eff.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Weniger Gewalttaten gegen Schwule in Berlin!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 17:12:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei einem Treffen des Bündnisses gegen Homophobie am vergangenen Donnerstag stellte der Direktor des Landeskriminalamtes, Christoph Steiof, auch die aktuellen Zahlen der Berliner Kriminalitätsstatistik vor. Danach ist die Anzahl der Fälle von Hasskriminalität gegenüber Schwulen und Lesben in Berlin laut Kriminalitätsstatistik rückläufig. 2011 liegen die Zahlen der ersten drei Quartale unter dem Vorjahresniveau, es wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-7280" title="BündnisGegenHomophobieBerlin" src="http://blog.gays.de/wp-content/uploads/2011/04/B%C3%BCndnisGegenHomophobieBerlin.png" alt="" width="201" height="76" />Bei einem Treffen des <a title="Mehr zum Thema in den GAYS.DE News erfahren" href="http://gay.de/news/?s=B%C3%BCndnis+gegen+Homophobie&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Bündnis</a>ses <a title="Mehr zum Thema in den GAYS.DE News erfahren" href="http://gay.de/news/?s=B%C3%BCndnis+gegen+Homophobie&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">gegen Homophobie</a> am vergangenen Donnerstag stellte der Direktor des Landeskriminalamtes, Christoph Steiof, auch die aktuellen Zahlen der Berliner Kriminalitätsstatistik vor. Danach ist die Anzahl der Fälle von Hasskriminalität gegenüber Schwulen und Lesben in Berlin laut Kriminalitätsstatistik rückläufig.</p>
<p>2011 liegen die Zahlen der ersten drei Quartale unter dem Vorjahresniveau, es wurden bislang 67 Fälle bei der Polizei gezählt – im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 98. Ein noch deutlicherer Rückgang ist bei Gewaltdelikten feststellbar. Sie fielen von 41 auf 22 Fälle im Vergleichszeitraum.</p>
<p>„Das ist eine gute Nachricht, aber noch kein Grund zur Euphorie“, so Steiof während der Bündnistagung. Der Direktor des Landeskriminalamtes betonte, dass „bei homophoben und transphoben Straftaten von einem hohen Dunkelfeld auszugehen“ ist. Diese Form der Kriminalität enthalte „Botschaftscharakter“, die den Betroffenen signalisiere, nicht erwünscht zu sein und jederzeit mit Repressalien rechnen zu müssen.</p>
<p>Auch der anwesende Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, der zugleich Schirmherr des <a title="Mehr zum Thema in den GAYS.DE News erfahren" href="http://gay.de/news/?s=B%C3%BCndnis+gegen+Homophobie&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Bündnis</a>ses <a title="Mehr zum Thema in den GAYS.DE News erfahren" href="http://gay.de/news/?s=B%C3%BCndnis+gegen+Homophobie&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">gegen Homophobie</a>  ist, sprach in diesem Zusammenhang von „teils üblen Beschimpfungen“, die ihn wegen seines offenen Umgangs mit Homosexualität kontinuierlich erreichen. Alle Anwesenden betonten die Notwendigkeit weiterer Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft, wie sie vom Bündnis gegen Homophobie praktiziert wird.</p>
<p>Dem <a title="Mehr zum Thema in den GAYS.DE News erfahren" href="Bündnisses gegen Homophobie " target="_blank">Bündnis gegen Homophobie</a> gehören derzeit 39 Mitglieder aus der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft an, die sich aktiv für Respekt und Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen einsetzen. (Quelle: <a title="zum Onlinesender" href="http://www.pride1radio.com/" target="_blank">PRIDE1</a>/td)
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			</a>
		</div>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fgay.de%2Fnews%2F8478%2F8478%2F'; szt='Weniger+Gewalttaten+gegen+Schwule+in+Berlin%21';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/e1/45/widget_e145e3967b404afdce6095e47dba7eff.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kein Bambi für Bushido</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 15:31:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bereits gestern haben wir darüber berichtet, dass der Burda-Verlag bei der heutigen Verleihung der Bambis 2011 den Rapper Bushido in der Kategorie „Integration“ auszeichnen möchte. Seit dem Bekanntwerden formiert sich der Protest gegen die Auszeichnung im Netz. Der Burda-Verlag hält indes weiter an seiner Entscheidung fest und verteidigt diese damit, dass der Sänger ein gelungenes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.taz.de/uploads/images/460x229/35.jpg" alt="" width="200" height="125" />Bereits gestern haben wir <a title="zum Beitrag auf GAYS.DE" href="http://gay.de/news/8427/bambi-2011-homophober-rapper-soll-vorbild-sein/" target="_blank">darüber berichtet</a>, dass der Burda-Verlag bei der heutigen Verleihung der Bambis 2011 den Rapper Bushido in der Kategorie „Integration“ auszeichnen möchte. Seit dem Bekanntwerden formiert sich der Protest gegen die Auszeichnung im Netz. Der Burda-Verlag hält indes weiter an seiner Entscheidung fest und verteidigt diese damit, dass der Sänger ein gelungenes Beispiel dafür sei, wie das Verständnis zwischen Menschen mit unterschiedlicher kultureller Herkunft verbessert werden könne.<br />
Bushido hat sich in den letzten Jahren vielseitig in Kampagnen engagiert und dennoch ist sein Verhalten gegenüber Frauen und Homosexuellen nicht gesellschaftsfähig.</p>
<p>Dass er in seinen Texten offen über Schwule und andere Minderheiten herzieht, ist für viele nicht mit einer Würdigung durch einen der bedeutendsten deutschen Medienpreise vereinbar. Sowohl der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (<a title="zum Internetauftritt des Bundesverbandes" href="http://lsvd.de" target="_blank">LSVD</a>), als auch viele kleine Organisationen sprechen sich öffentlich gegen die bevorstehende Ehrung aus.</p>
<p>Der Vorstand des Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. (<a title="KLuST und der Cologne Pride" href="http://www.csd-cologne.de/veranstalter_klust_de,15861.html" target="_blank">KluST</a>) hat einen Brief verfasst, der sich über die Nominierung empört. Vorstandsmitglied Sabine Arnolds ist fassungslos und kann nicht nachvollziehen, wie gewaltverherrlichender und diskriminierender Rap als homophobes Stilmittel gewertet werden kann.<br />
Auch die gestern gestartete Facebook-Initiative „<a title="Kein Bambi für Bushido bei Facebook" href="http://www.facebook.com/pages/Kein-Bambi-f%C3%BCr-Bushido/145045562261978?sk=wall" target="_blank">Kein Bambi für Bushido</a>“ hält der Wahl der Jury entgegen. Auf der FB-Seite werden aktuelle Meinungen, Interviews und weiteres Material bereitgestellt, die Bushido zeigen wie er ist. Diskriminierung und Gewalt – für den Rapper weit mehr als ein Stilmittel, vielmehr eine Philosophie.<br />
Bisweilen konnte die Seite mehr als 6.800 Gleichgesinnte gewinnen und minütlich werden es mehr. (Stand: 14:45 Uhr)</p>
<p>Nahezu jeder vierte Facebook Kommentar in der <a title="GAYS.DE bei Facebook" href="http://www.facebook.com/GAYS.DE" target="_blank">GAYS.DE Timeline</a> beschäftigt sich mit der Bambi-Verleihung heute in Wiesbaden. Der Tenor dabei ist eindeutig: Kein Bambi für Bushido! Um den Protest zum Ausdruck zu bringen wird zu <a title="Die " href="http://www.facebook.com/event.php?eid=217035481699306" target="_blank">Boykottaktionen</a> aufgerufen und um <a title="Protest gegen Bushido-Bambi heute ab 18:00 Uhr" href="http://www.facebook.com/event.php?eid=239929159400118" target="_blank">Unterstützung heute Abend am roten Teppich</a> gebeten.<br />
Was denkt Ihr, ist die Auszeichnung gerechtfertigt oder nicht? Kann man sich als Medien-Verlag so täuschen oder ist die Begründung der Jury verständlich und vor allem gerechtfertigt?<br />
Kommentiert und beantwortet unsere <a title="Frage beantworten" href="http://www.facebook.com/questions/10150351435950974/?qa_ref=qd" target="_blank">Frage auf Facebook</a> – wir freuen uns auf eine neue Diskussion mit Euch.</p>
<p>Hier noch ein Video des Rappers: Welch gute Umgangsformer er doch pflegt&#8230;.</p>
<p><object style="height: 390px; width: 552px;" width="552" height="360" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Nh43kmWh5WQ?version=3&amp;feature=player_embedded" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 390px; width: 552px;" width="552" height="360" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Nh43kmWh5WQ?version=3&amp;feature=player_embedded" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object>
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			</a>
		</div>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fgay.de%2Fnews%2F8443%2Fkein-bambi-fur-bushido%2F'; szt='Kein+Bambi+f%C3%BCr+Bushido+';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/e1/45/widget_e145e3967b404afdce6095e47dba7eff.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Bambi 2011: Homophober Rapper soll Vorbild sein!?!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 14:31:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bushido – auch bekannt als Rüpelrapper und erfolgreichster Rap-Musiker Deutschlands soll ein Vorbild für die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland sein. Zumindest meinen dass der Burda Verlag und die Jury um den Bambi 2011. Bushido, der einen tunesischen Vater und eine deutsche Mutter hat, gilt nach Auffassung der Jury als Beispiel für gelungene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gay.de/news/wp-content/uploads/2011/11/Logo-BAMBI-2011_750x750-ID1580-9ae0660bc8c2a4b5fbac5c09f88dc9f6.jpg" target="_blank" rel="lightbox[8427]"><img class="alignright size-medium wp-image-8428" title="Logo-BAMBI-2011_750x750-ID1580-9ae0660bc8c2a4b5fbac5c09f88dc9f6" src="http://gay.de/news/wp-content/uploads/2011/11/Logo-BAMBI-2011_750x750-ID1580-9ae0660bc8c2a4b5fbac5c09f88dc9f6-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Bushido – auch bekannt als Rüpelrapper und erfolgreichster Rap-Musiker Deutschlands soll ein Vorbild für die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland sein. Zumindest meinen dass der Burda Verlag und die Jury um den Bambi 2011.</p>
<p>Bushido, der einen tunesischen Vater und eine deutsche Mutter hat, gilt nach Auffassung der Jury als Beispiel für gelungene Integration. Er setze sich gegen Gewalt ein und fördere ein respektvolles Miteinander, so der Wortlaut des Burda-Konzerns.<br />
Was die Preisstifter allerdings vergessen ist, dass <a title="mehr über den homophoben Rapper in den GAYS.DE News erfahren" href="http://gay.de/news/?s=Bushido&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Bushido </a>auch als einer der homophobsten Zeitgenossen gilt. Immer wieder äußert er sich in Interviews abfällig gegen Schwule und Lesben. Auch in seinen Songtexten ist dies immer wieder zu hören: Regelrecht gehetzt wird gegen „Schwuchteln“, „Tunten“ und „Wichser“ &#8211; Auf nachfragen zeigt er sich äußert unbeeindruckt und ignorant. Warum also jemanden auszeichnen, der im gleichen Atemzug andere Minderheiten offen diskriminiert? Die Burda-Jury scheint sich dessen selber nicht bewusst.</p>
<p>Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (<a title="zum Internetauftritt des Lesben- und Schwulenverbandes" href="http://lsvd.de" target="_blank">LSVD</a>) kritisiert die heute bekannt gewordene Nominierung ebenfalls. Vor allem das von der Jury erwähnte „respektvolle Miteinander“ kann in Bezug auf den Ausnahmerapper wohl nicht ganz ernst gemeint sein, so der LSVD. Axel Hochrein, Sprecher des LSVD geht sogar noch einen Schritt weiter. In einer aktuellen Presseinformation fordert er den Burda-Verlag zu einer Stellungnahme auf. Seiner Meinung nach verdienen Gewalt und Hass keine Ehrung, sondern müssen deutlich verurteilt werden.</p>
<p>Verliehen wird der Bambi 2011 morgen Abend (10. November) in Wiesbaden. Weitere Preisträger sind unter anderem Lady Gaga und Youngstar Justin Bieber. <a title="Mehr über AnNa und Peter in den GAYS.DE News" href="http://gay.de/news/?s=Rosenstolz&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Rosenstolz</a> erhalten nach ihrem erfolgreichen Comeback den Bambi in der gleichnamigen Kategorie. Johannes Heesters wird als ältester Preisträger (107) bereits zum 10. mal geehrt. Zu sehen ab 20:15 im Ersten.
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			</a>
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		<title>Afrika: Homophobe Hetze von Pastor</title>
		<link>http://gay.de/news/8318/afrika-homophobe-hetze-von-pastor/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 12:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GAYS.DE</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Pastor im afrikanischen Uganda beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit homosexuellen Sexualpraktiken. Die Rechercheergebnisse werden aber nicht zu Präventionszwecken genutzt, sie dienen homophoben Hetztriaden, gegen die eigenen Mitmenschen. Denn Pastor Ssempa gehört einer Gruppe an, die gegen die „Ausbreitung von Homosexualität alles erdenklich mögliche unternimmt“. Uganda ist immer noch eines der homophobsten Länder der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Pastor im afrikanischen Uganda beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit homosexuellen Sexualpraktiken. Die Rechercheergebnisse werden aber nicht zu Präventionszwecken genutzt, sie dienen homophoben Hetztriaden, gegen die eigenen Mitmenschen. Denn Pastor Ssempa gehört einer Gruppe an, die gegen die „Ausbreitung von Homosexualität alles erdenklich mögliche unternimmt“.</p>
<p>Uganda ist immer noch eines der homophobsten Länder der Erde. Erst das Einschreiten internationaler Institutionen und Politiker hat bewirkt, dass Homosexuelle nicht mit der Todesstrafe verfolgt werden. (<a href="../../../../../?s=Uganda&amp;x=0&amp;y=0">GAYS.DE berichtete</a>) Mehr als 75 % der Bevölkerung sehen homosexuelle Handlungen als unmoralisch an, viele sehen in der sexuellen Orientierung gar eine Krankheit.</p>
<p>Dieser Überzeugung ist auch Pastor Ssempa. In öffentlichen „Aufklärungs-„ Veranstaltungen spricht er offen über Sexualpraktiken wie Rimming und Fisting, verschweigt aber, dass diese auch i heterosexuellen Beziehungen genutzt werden. Seine Argumentation beruht einzig und allein auf Unzucht und abnormales, gar krankhaftes Verhalten.</p>
<p>Wenn man den Ernst der fehlerhaften Darstellung einmal außer Acht lassen würde, könnten die Vorträge des Pastors gar komisch wirken. Zumindest seine anschauliche Darbietung vom Kontakt mit dem „Pupu des anderen“. Leider ist dies aber Realität und zeigt die offenen Diskriminierung von Homosexuellen in Uganda.</p>
<p><object style="height: 390px; width: 553px;" width="553" height="360" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/euXQbZDwV0w?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 390px; width: 553px;" width="553" height="360" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/euXQbZDwV0w?version=3" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object>
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			</a>
		</div>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fgay.de%2Fnews%2F8318%2Fafrika-homophobe-hetze-von-pastor%2F'; szt='Afrika%3A+Homophobe+Hetze+von+Pastor';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/e1/45/widget_e145e3967b404afdce6095e47dba7eff.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Homophonie im Fußball &#8211; &#8220;Eine Mücke wird zum Elefanten&#8221;</title>
		<link>http://gay.de/news/7980/homophonie-im-fusball-eine-mucke-wird-zum-elefanten/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 14:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GAYS.DE</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BVB-Keeper Roman Weidenfeller hat sich in einem Interview darüber geäußert, dass er abermals keine Einladung vom Bundestrainer zur Nationalmannschaft erhalten habe. Medienberichten zufolge soll Weidenfeller von einem &#8220;Jugendcamp&#8221; gesprochen haben und dass er nicht zu den Favoriten-Boys Löw´s gehöre. Die Aussage Weidenfellers wird nun von vielen in der Community als homophone Aussage gedeutet. Ob es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gay.de/news/wp-content/uploads/2010/06/Fußball_sexy_Boy.jpg" target="_blank" rel="lightbox[7980]"><img class="alignright size-medium wp-image-5333" title="Fußball_sexy_Boy" src="http://gay.de/news/wp-content/uploads/2010/06/Fußball_sexy_Boy-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>BVB-Keeper Roman Weidenfeller hat sich in einem Interview darüber geäußert, dass er abermals keine Einladung vom Bundestrainer zur Nationalmannschaft erhalten habe. Medienberichten zufolge soll Weidenfeller von einem &#8220;Jugendcamp&#8221; gesprochen haben und dass er nicht zu den Favoriten-Boys Löw´s gehöre.</p>
<p>Die Aussage Weidenfellers wird nun von vielen in der Community als homophone Aussage gedeutet. Ob es rein sarkastisch gemeint oder hintergründig formuliert war, lässt der BVB-Keeper bisweilen offen. Lediglich ein imageträchtiges Statement welches fast als Entschuldigung gedeutet werden kann, ist bekannt.</p>
<p>Ob oder ob nicht &#8211; der schwulen Community in Deutschland geht die Aussage eindeutig zu weit. Proteste werden laut, eine öffentliche Entschuldigung wird gefordert und vom DFB ein konsequentes Handeln verlang.<br />
Dass Homophonie im Fußball nichts neues ist, dass wissen wir alle. Immer wieder hallen diskriminierende Fangesänge durch die Stadien oder Wortphrasen wie &#8220;schwule Sau&#8221; hallen zu Spielern oder Schiris von den rängen.</p>
<p>Es ist Zeit zum Handeln &#8211; dieser Meinung ist auch die Faninitiative &#8220;<a title="zum Internetauftritt" href="http://fussballfansgegenhomophobie.blogsport.de/" target="_blank">Fußballfans gegen Homophobie</a>&#8220;. &#8220;Dieser erneute Skandal darf nicht wieder vorübergehen, ohne dass daraus Konsequenzen gezogen werden&#8221;, so Christian Rudolph, Sprecher der Initiative. Vom DFB wird gefordert, dass dieser gegenüber Vereinen und Verbänden klar Position bezieht in Sachen Homophobie im Stadion. Es ist eben doch an der Zeit umzudenken.</p>
<p><a title="weiterlesen..." href="http://gay.de/news/?s=fu%C3%9Fball&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Mehr zum Thema</a> auch in den <a title="zu den gay News" href="http://gay.de/news/" target="_blank">GAY News</a> auf <a title="zur Community" href="http://www.gays.de" target="_blank">GAYS.DE</a>.
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			</a>
		</div>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fgay.de%2Fnews%2F7980%2Fhomophonie-im-fusball-eine-mucke-wird-zum-elefanten%2F'; szt='Homophonie+im+Fu%C3%9Fball+-+%22Eine+M%C3%BCcke+wird+zum+Elefanten%22++';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/e1/45/widget_e145e3967b404afdce6095e47dba7eff.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>“Schwule wollen doch gar keine Beziehung! Sie wollen nur Sex!”</title>
		<link>http://gay.de/news/7681/schwule-wollen-doch-gar-keine-beziehung-sie-wollen-nur-sex/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 16:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GAYS.DE</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie in Berlin die erste Beziehungspraxis für Männer, die Männer lieben eröffnete und warum dies, in dieser Stadt notwendig ist. Die Stadt hat einen schwulen “Chef”, eine der größten CSD Paraden Deutschland und gilt als die Hochburg für Schwule und Lesben in ganz Europa, Berlin. Hier geht es offen, tolerant und freizügig zu, also warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gay.de/news/wp-content/uploads/2011/06/HBoIDKwq_Pxgen_rc_154xA154x86+0+8.jpg" rel="lightbox[7681]"><img class="alignright size-full wp-image-7682" title="HBoIDKwq_Pxgen_rc_154xA,154x86+0+8" src="http://gay.de/news/wp-content/uploads/2011/06/HBoIDKwq_Pxgen_rc_154xA154x86+0+8.jpg" alt="" width="154" height="86" /></a>Wie in Berlin die erste Beziehungspraxis für Männer, die Männer lieben eröffnete und warum dies, in dieser Stadt notwendig ist.</p>
<p>Die Stadt hat einen schwulen “Chef”, eine der größten CSD Paraden Deutschland und gilt als die Hochburg für Schwule und Lesben in ganz Europa, Berlin. Hier geht es offen, tolerant und freizügig zu, also warum soll es eine Beratungspraxis nur für Schwule geben? “Die können doch überall hin! Und sind es.”: hörte sich der junge Berliner Conny Warmuth nicht nur einmal an. Er hat in Berlin eine <a href="http://www.cowarlife.com/">Praxis für Beziehungsberatung für Männer eröffnet, die Männer lieben</a>. Die erste ihrer Art in Deutschland.</p>
<p>Hier werden gebrochene Herzen geheilt, Beziehungen zusammengehalten, aber auch gelöst oder ergänzt. “Berlin ist recht tolerant, dennoch gibt es leider trotz aller Fortschritte Ablehnung und Diskriminierung. Angefangen in der Schule, über Arbeit aber auch die breite Masse und sogar unter Therapeuten, Coaches oder Ärzte” sagt der Beziehungscoach nachdenklich. “Als ich den Spruch “Schwule wollen doch gar keine Beziehung, die wollen doch nur Sex!” eines Therapeuten hörte, wurde auch mir, der sich schon seit Jahren in der Szene aufhielt, klar, dass es nicht unbedingt leichter geworden ist wenn man Unterstützung mit seinem Partner sucht. Und da ich schon eine breite Masse an Klienten hatte die Schwul oder Bisexuell waren, haben ich mich auf diese konzentriert.”</p>
<p>“Viele Themen und Fragen sind die gleichen wie in der klassischen Beratung von Paaren auch. Sie sind nur anders eingefärbt und es gibt Besonderheiten die ohne Abwertung angesprochen werden können. Treue, Lust, Ängste, Krankheiten, Mobbing und der normale Wahnsinn des Alltags. Ich führe dieses Leben selbst und habe somit einen anderen Blick auf die Probleme die ein schwuler Mann haben kann. Egal ob nun mit oder ohne Beziehung. Viele finden bei mir das erste Mal den Raum sich Gefühle, Probleme aber auch Wünsche und Vorteile einzugestehen, da es mir eben nicht egal ist oder es gar als krank ansehe wenn Menschen fühlen und Leben.”</p>
<p>Eine Anlaufstelle bei Missbrauch oder homophober Gewalt ist das Projekt <a href="http://maneo.de/">MANEO</a>, welches seit über 20 Jahren in Berlin Hilfe und Unterstützung anbietet aber auch Vor-Ort und Aufklärungsarbeit leistet. <a href="http://maneo.de/">MANEO</a> ist auch die Anlaufstellen wenn es um Übergriffe und Hasstaten auf schwule und bisexuelle Männer geht. Und die Zahlen fallen leider nicht, von Jahr zu Jahr werden mehr Taten gemeldet und bearbeitet. “Die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher liegen”: so der Projektleiter Bastian Finke.</p>
<p>Bei Problemen in schwulen Beziehungen kann man nicht immer auf die Unterstützung von Familie und Kollegen hoffen. Eher noch auf die von Freunden, aber da diese meist nicht neutral sind, ist guter Rat oft teuer und eine Beziehung wird schneller beendet als vielleicht notwendig. Und dann geht die Suche von neuem los. “Schwule haben es nicht gelernt eine Beziehung zu andern Männern aufzubauen. Wir werden heterosexuell erzogen, die Gesellschaft und Medien leben uns klassische Formen der Beziehung vor, wir werden mit dem Gedanken groß das es nicht normal ist als Mann, Männer zu lieben. Es fehlen Beziehungsriten und Objekte wie Ehe, Kinder und Akzeptanz der Liebe, dies macht es so schwer offen zuzugeben das man gerade ein Problem hat. Als Mann hat man einfach kein Problem mit der Liebe oder sich selbst. So werden wir nicht erzogen und dies lässt einen auch nach Jahren immer wieder leiden. Unabhängig von Ängsten wie wir dastehen wir uns Outen, Beschimpfungen und Vorwürfen.”: meint er energisch.</p>
<p>Conny Warmuth hat einen geschützten Raum geschaffen wo man sich professionell helfen lassen kann wenn man nicht weiter weiß. Als Mann, als Schwuler, als Mensch. In einer Stadt die alles versucht nach außen noch offener und vielfältiger zu erscheinen und vergisst das in all der Vielfältigkeit der Einzelne nicht untergehen darf.
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		<title>Apple in der Kritik – homophobe App muss weichen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 16:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GAYS.DE</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor zwei Tagen haben wir Euch über die neuesten Geschehnisse im App Store von Apple informiert. Seitdem ist einiges geschehen: Mehr als 145.000 Unterzeichner haben sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Apple die homophobe App aus dem Angebot nimmt. Die Kalifornier haben reagiert: Die App wurde kommentarlos aus dem App Store entfernt. Eingestellt wurde die Application [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.gays.de/wp-content/uploads/2011/03/one-billion-apps-hero-20090418.png" rel="lightbox[7066]"><img class="alignright size-medium wp-image-7067" title="one-billion-apps-hero-20090418" src="http://blog.gays.de/wp-content/uploads/2011/03/one-billion-apps-hero-20090418-300x165.png" alt="" width="200" height="110" /></a>Vor zwei Tagen haben wir Euch über die neuesten<a title="GAYS.DE berichtete" href="http://blog.gays.de/7051/aerger-im-app-store-apple-und-die-boese-schwule-welt/" target="_blank"> Geschehnisse im App Store</a> von Apple informiert. Seitdem ist einiges geschehen: Mehr als 145.000 <a title="zur Online Petition" href="http://www.change.org/petitions/demand-that-apple-remove-ex-gay-iphone-app" target="_blank">Unterzeichne</a>r haben sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Apple die homophobe App aus dem Angebot nimmt. Die Kalifornier haben reagiert: Die App wurde kommentarlos aus dem App Store entfernt.</p>
<p>Eingestellt wurde die Application von einer selbsternannten Homo-Heilergruppe aus den USA. ‚Exodus International‘ waren bereits seit Mitte Februar mit ihrem Angebot im App Store vertreten. Die christliche Gruppe wollte ihren Anhängern einen Mehrwert bieten. Alle auf der Website zur Verfügung stehenden Dienste und Angebote konnten sodann auch auf dem IPhone genutzt werden. Bei genauem Betrachten der App ist jedoch schnell aufgefallen, dass die Gruppe auch damit wirbt, Homosexuelle von „ihrem Leiden zu befreien“. Ein Angebot, das in der Welt auf Gegenstimmen stoß.</p>
<p>Engagement und Hartnäckigkeit der queeren Community haben letztlich gesiegt. Die App wurde von Apple kommentarlos aus dem Angebot entfernt.<br />
Wir finden „richtig so“, denn Angebote von schwulen und lesbischen Anbietern müssen den Auflagen des App Stores auch Folge leisten und werden oftmals gar nicht erst zugelassen. (Foto: Apple.com)
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