Dein GAYS.DE Frühling

Es ist soweit, der Frühling hat sich durchgesetzt und die ersten Sonnenstrahlen lassen uns auftauen. Zeit für Gefühle, Zeit für einen Neuanfang. Zeit für GAYS.DE – Und Eure Mithilfe.

 

 

 

Und damit Ihr bei der Suche nach Eurem neuen Prinzen in die richtige Stimmung kommt möchten wir Eure Lieblings-Musik-Videos sammeln und Euch präsentieren. Natürlich mit Eurer Unterstützung.

Egal ob sentimental, rockig oder einfach mal anders. Egal ob mit Bildern von süßen Jungs und knackigen Männer. Teilt Euer Lieblingsfrühlingsvideo mit der Community.
Selbstverständlich freuen wir uns auch über selbstproduzierte Beiträge.
Eure Videos finden dann hier im Blog und in unserer Community Platz .

Wir machen den Anfang mit einem Video von jack9514:

Vom Sinn und Unsinn – Schniblotag

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt und dann gibt es wiederum Tag an denen gewinnen die anderen …

Nicht alles im Leben ergibt einen Sinn oder hat gar einen Hintergrund, der die Ernsthaftigkeit des Lebens berücksichtigt. Manchmal ist es eben genau der „Schwachsinn“, der uns zum Lächeln bringt. Der uns zu lustigen Aktionen hinreißt oder aber einfach mal die Realität um uns herum ausblendet. Und eben aus diesem Grund präsentieren wir Euch heute den „Steak und Blowjob Tag“. In Deutschland wird er auch Schnitzel-Blowjob-Tag genannt, da das ja das männliche Leibgericht schlechthin zu sein scheint.

Am 14. März findet der SBJD  nun schon seit zehn Jahren statt – Und soll allen Jungs und Männern mal den Tag versüßen. Genau einen Monat nach dem Valentinstag an dem ja überwiegend das weibliche Geschlecht verwöhnt wird, steht der Tag für die Männer dieser Welt.

Ob Sinn oder nicht – mehr solcher (internationalen) Aktionstage gibt es auch. Wie zum Beispiel den Tag der Blockflöte am 10 Januar oder der Tag der Systemadministratoren am letzten Freitag im Juli. Erst gestern haben wir übrigens den „öffne den Regenschirm drinnen“ Tag verpasst, welch Schande…

Und wenn Du jetzt denkst, Steak und nen Blowjob hab ich jeden Tag – Dann schei… drauf, heute gibt’s zwei… immerhin ist Schniblotag!

Steigende Gewalt gegen Homosexuelle im Irak

Im Irak nimmt die Gewalt gegen Homosexuelle wieder zu. Allein in den letzten sechs Wochen wurden 58 Iraker durch organisierte Banden und Milzen getötet, die als homosexuell galten. Damit ist die Zahl so hoch wie zuletzt im Jahr 2009, als die Hass-Verbrechen gegen Schwule ihn bisherigen Höhepunkt hatten.

Die Sicherheitskräfte des Landes stehen den Gewaltverbrechen machtlos gegenüber. Augenzeugen berichten davon, dass den Opfern der Schädel mit schweren Betonblöcken zertrümmert wurde. In Bagdads Schiiten-Viertel Sadr City wurde außerdem eine Art Todesliste veröffentlicht, die 33 weitere Menschen und deren Adressen enthält. Alle bis auf eine der Personen sind Männer.

Die Liste enthält eine Warnung: Sollten sie diese  Personen ihre schmutzigen Handlungen nicht innerhalb von vier Tagen einstellen, dann treffe sie die Strafe Gottes und der Mudschahedin. Auf dem Schreiben sind der Koran und zwei Handfeuerwaffen abgebildet.

Der Koran verbietet Homosexualität ausdrücklich, Morde an Homosexuellen gelten bei islamischen Milizen im Irak als Ehrenmorde.  Seit den ersten Vorfällen sind immer mehr Stimmen weltweit laut geworden, die gegen die Situation im Irak und weiteren islamistischen Ländern wettern.

Erst vergangene Woche wurde im UN-Menschenrechtsrat über die homophobe Haltung einiger Staaten debattiert. Die Vorfälle im Irak werden wohl neue Gespräche entfachen.
(Quelle: PRIDE1.de/kt/GAYS.DE)

Gesundheit: “Männer in Bewegung!”

Männer haben heute bei Geburt eine durchschnittliche Lebenserwartung von 77,5 Jahren, das sind gut 5 Jahre weniger als Frauen. Dieser Unterschied ist auch durch ihr Verhalten bedingt: Männer gehen beruflich wie privat größere Risiken ein, suchen mit Krankheitssymptomen oft zu spät einen Arzt auf und nehmen Angebote der primären Prävention und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen seltener in Anspruch.

Männer bewegen sich auch zu wenig. Laut einer Umfrage des Robert Koch-Instituts folgen nur knapp ein Viertel der Männer in Deutschland der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und sind fünfmal in der Woche 30 Minuten sportlich aktiv.

Zur Förderung der Gesundheit bei Männern stellt das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Broschüre “Männer in Bewegung! Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf die psychische Gesundheit bei Männern” und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Informationsportal http://www.maennergesundheitsportal.de vor.

“Sport und Bewegung sind wichtige Bestandteile einer gesunden Lebensweise. Sie bringen Spaß und heben die Stimmung. Mit der vorgestellten Broschüre zeigen wir übersichtlich und ansprechend die Bedeutung der körperlichen Bewegung für die psychische Gesundheit von Männern und die vielfältigen Möglichkeiten für Bewegung und Sport. Ich hoffe, dass möglichst viele Männer einen Blick in diese Broschüre werfen und angeregt werden, dauerhaft etwas für ihre Gesundheit zu tun.”, so Staatssekretär Thomas Ilka.

Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA: “Im Vergleich zu Frauen trinken Männer im Durchschnitt mehr Alkohol, rauchen mehr Zigaretten und ernähren sich ungesünder. Deshalb haben wir ein Gesundheitsportal für Männer ab 35 Jahren entwickelt, in dem sie seriöse und fachlich neutrale Informationen zu gesunden Verhaltensweisen wie Bewegung, Stressbewältigung oder Alkoholkonsum, zu einzelnen Erkrankungen und zu  Möglichkeiten der Prävention erhalten.”

Das Robert Koch-Institut erarbeitet derzeit einen “Bericht zur gesundheitlichen Lage der Männer in Deutschland”, der voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2012 veröffentlicht wird. Auch darin werden die Themen Prävention, körperliche Bewegung und psychische Krankheiten, aber auch die Arbeitswelt sowie die Frage, inwieweit Männer mit den bestehenden Angeboten der gesundheitlichen Versorgung erreicht werden, eine wichtige Rolle spielen.

Wenn Ihr die Broschüre bestellen möchtet:
Bestell-Nr.: BMG-V-10012
E-Mail: publikationen@bundesregierung.de

Gleichberechtigung am Homosexuellen Denkmal

Mit einer Verspätung von knapp zwei Jahren, wird am 26. Januar ein neues Video im Homosexuellen-Mahnmal im Berliner Tiergarten vorgestellt werden.

Künftig wird der Film zur Verfolgung Homosexueller während der NS-Zeit nicht mehr nur ein sich küssendes Männerpaar zeigen sondern verschiedenen gleichgeschlechtliche Paare – junge und ältere – Frauen und Männer.

Begonnen hat den Streit um die Gleichberechtigung am Homo-Denkmal durch einen Artikel in der „Emma“. Bereits vor der Einweihung kritisierte das feministische Blatt aus der Hand von Alice Schwarzer die Einseitigkeit des gezeigten Videos. Die Geschichte der weiblichen Sexualität werde vollends vernachlässigt. Das Künstlerduo Elmgreen und Dragset hatten kurz darauf eingewilligt, das Videomaterial regelmäßig zu wechseln.

Nun soll es soweit sein und die Homosexualität in all ihrer Bandbreite dargeboten werden. Auch wenn in der vorangegangenen Diskussion die Frage im Raum stand, ob lesbischer Frauen genauso gedacht werden solle wie homosexueller Männer. Ausgelöst wurde die Diskussion damals von mehreren Leitern von KZ-Gedenkstätten, die in einem offenen Brief „von der Verfälschung der Geschichte“ sprachen. Während des Nationalsozialismus seien nur homosexuelle Männer (mehr als 50.000) verfolgt, die Liebe zwischen Frauen sei nie verfolgt worden, waren ihre Worte.

Der LSVD – Mitinitiator des Denkmals – ist mit der nun gefundenen Lösung mehr als einverstanden. „Das Mahnmal habe auch den Sinn, ein Zeichen gegen aktuelle Diskriminierung zu setzen.“, so Renate Rampf Bundespressesprecherin des LSVD. „Wir finden es schön, wenn das Mahnmal beweglich ist und einem Prozess unterliegt“, so Rampf weiter.

Die feierliche Präsentation findet am 26. Januar im Berliner Tiergarten direkt am Mahnmal der zur NS-Zeit verfolgten Homosexuellen statt.

Von Mann für Männer gemacht

Historischer VibratorAuf Facebook haben wir den Artikel aus Zeitgeschichten auf Spiegel Online bereits erwähnt – Für unsere Blogleser fassen wir ihn dennoch einmal zusammen:

Es geht um die Erfindung des Vibrators. Von einem Mann für Männer gemacht – der „Hammer“, so nannte ein britischer Mediziner seinen ersten elektrischen Vibrator.  Das war Ende des 19. Jahrhunderts.

Eigentlich wollte der findige Tüftler damit seine männlichen Kollegen beglücken. Und nein, nicht so wie ihr es denkt.^^ Gedacht war das „Gerät“ lediglich, um die verspannten Muskeln zu lockern. Dass Frauen sich auch von den leichten Vibrationen inspirieren lassen, war niemals seine Absicht des erfinderischen Doktors.

Die neue Wunderwaffe schlug ein wie eine Bombe. „Scharenweise eilten die Mediziner [aus dem ganzen Land] herbei“, schreibt der Spiegel. Alle wollten den an einen kleinen Bohrer erinnernden Apparat. Die kleinen Kugeln an der Spitze begannen auf Knopfdruck leicht zu ruckeln – ein prickelndes Erlebnis…

Wie sich die „Gerätschaft“ weiterentwickelt hat, wissen wir. Aber das ein Mann dafür verantwortlich ist, dass der kleiner Freudenbringer überhaupt existiert, dürfte für viel neu sein. Wir waren überrascht.

(Bild: Dieses Bild wurde von Good Vibrations zur Verfügung gestellt)

 

Gesünder Leben Dank Homo-Ehe

Homosexuelle, die in einer festen Partnerschaft, besser noch in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft zusammen Leben, leben gesünder. Die Homo-Ehe hält eben gesund. Zumindest ist das die Meinung von Forschern der Columbia University/USA.

Gerade in den konservativen Staaten der USA dürfte die Studie für Erstaunen sorgen. In einigen Bundesstaaten ist die gleichgeschlechtliche Ehe gar verfassungsrechtlich verboten.

Die Studie belegt, dass sich das Wohlbefinden der Partner, die in einer „Homo-Ehe“ zusammenleben deutlich verbessert hat. „Die Toleranz der Gesellschaft, scheint sich positiv auf Leib und Seele auszuwirken.“, so dir Forscher.

Grundlage der Ergebnisse sind Vergleichszahlen von Kranken- und Genesungsverläufen von schwulen und bisexuellen Männern, die in einer Partnerschaft leben. Dabei ist aufgefallen, dass eingetragene Partnerschaften im Vergleich zu „versteckt“ Lebenden, schneller genesen. Auch die Behandlungskosten, Arztbesuche sind geringer.

In Massachusetts ist die „Homo-Ehe“ legalisiert. Die Toleranz innerhalb der Gesellschaft in den letzten Jahren gewachsen, ganz im Gegenteil zu anderen Landesteilen.

Also Jungs, wir leben entspannter, gesünder und wohl auch bewusster – Wir haben also alles richtig gemacht^

Welt-Aids-Tag 2011: Kondome schützen!

Jeder kennt es – zumindest hat jeder schon davon gehört: Das Kondom. Doch leider wird es gerade in der schwulen Szene oftmals (bewusst) weggelassen. Auch wenn Männern die mit Männern Sex haben stets bewusst ist, dass sie sich infizieren können, bareback Sex wird von vielen noch immer bevorzugt.

Und das obwohl es gegen Aids weder eine Impfung noch ein erwiesenes Heilmittel gibt. Das einzige, was gegen eine Neuinfektion schützt, ist zu wissen wie man sich in welchem Moment zu schützen hat.
Eine Ansteckung mit dem HI-Virus ist möglich, wenn Blut oder Samen- (bei Frauen dementsprechend Scheiden-) Flüssigkeit in das eigene Blutsystem gelangt. Möglich ist eine Infektion also durch aus beim ungeschützten Sex oder aber beim Benutzen von gemeinsamen Spritzutensilien.

Beim Sex schützen Kondome also vor Ansteckung. Daher gilt bei jedem „Akt“ und jedem neuen Partner ein neues Präservativ zu verwenden. Aber Achtung: Jedes Kondom sollte die CE-Kennzeichnung tragen und das Haltbarkeitsdatum sollte nicht überschritten sein.
Bei Latex-Kondomen ist zu beachten, dass nur fettfreie Gleitmittel verwendet werden dürfen.
Dann kann`s auch schon (fast) losgehen…

Anlässlich des WAT2011 werden wir jeden Tag ein neues Bild mit der entsprechenden Information posten. Dabei möchten wir darauf aufmerksam machen, dass die HIV-Übertragung oftmals unterschätz – aber ebenso sehr überschätzt wird.

Weil Mann kann…

Weltknuddeltag, Murmetiertag, Tag des Waldes, Internationaler Tag gegen Homophobie, Jogginghosentag…
Für fast alles gibt es einen (internationalen) Tag auf der Welt, warum nicht also auch für uns? Heute am 3. November ist der Weltmännertag.

Eigentlich gedacht dafür, dass wir uns einmal mehr an uns denken sollen.
Zumindest in Sachen Bewusstseinserweiterung im Bereich Gesundheit. Das war zumindest die Intention von Michael Gorbatschow und Andrologen der Universität Wien,
denen wir den Weltmännertag seit 11 Jahren verdanken.

Warum es nun besser ist Mann und nicht Frau zu sein, muss letzendlich jeder für sich entscheiden.
Wir haben uns überzeugen lassen und fünf Gründe gefunden warum es besser ist so zu sien, wie wir sind:

  1. Telefongespräche dauern nur 30 Sekunden.
  2. Die Schlangen vor dem Klo sind 80 Prozent kürzer
  3. Die Orgasmen eines Mannes sind nicht vorgetäuscht.
  4. Dass Mann eine Person nicht sympathisch ist, heißt noch lange nicht, dass er sich mit dieser keinen Sex vorstellen kann.
  5. Mann kann 90 Prozent seiner Zeit nach dem Aufstehen an Sex denken.

Ja wir wissen, dass unsere Argumente sehr hetero klingen, aber wir stehen nunmal auf Jungs, also ist ein bisschen hetero doch wohl ok, oder?

Übrigens, der internationale Männertag wird in vielen Ländern am 19. November begangen. Mit Unterstützung der Vereinten Nationen und weiteren Organisationen soll das Verhältnis zwischen den Geschlechtern verbessert und das männliche Rollenbild positiv gestärkt werden.

Plus fort que moi – „Es“ ist stärker als ich

Homosexualität in Marokko ist so allgegenwärtig wie überall auf der Welt. Einen „kleinen“ gewaltigen Unterschied zu unserer Gesellschaft gibt es dennoch. Katrin Krämer, Dokumentarfotografin aus Bielefeld zeigt eben diesen mit ihren Bildern auf. Denn obwohl Homosexualität im Land selbst verboten ist, so wollen viele zwischen den „eigenen Grenzen“ leben und die eigenwillige gesellschaftliche Regelung – nennen wir sie Doppelmoral – weiterhin (aus-)leben.

Für eine Semesterarbeit hat die Bielefelderin ein mehr als umfangreiches Thema gewählt. Nicht nur, dass sie sich während der Recherchen selbst auf „dünnem Eis“ bewegt hat, auch das Aufspüren von jungen schwulen Marokkanern war nicht immer einfach.
Homosexualität gilt in dem nordafrikanischen Land als verboten. Zumindest sobald man(n) sich erwischen lässt. Intoleranz und Ignoranz dominieren das gesellschaftliche Miteinander und bestimmen den Alltag. Man trifft sich heimlich – hinter verschlossenen Türen. Denn wer sich nicht öffentlich outet, der kann sich ohne Gefahr im schwulen Freundeskreis bewegen. Dank Internet sogar 24 Stunden rund um die Uhr.

Katrin Krämer hat das soziale Phänomen portraitiert und zeigt in einer Fotoausstellung die Wirklichkeit. Begleitet von Interviews werden die Situationen der Jungs und Männer vertieft und bildhaft.
Eröffnet wird die Ausstellung heute am 2. November um 20:00 Uhr in der Fachhochschule Bielefeld mit einem begleitenden Künstlerinnengespräch.

Plus fort que moi – Portraits schwuler Männer in Marokko: 2. bis 30. November; Fachhochschule Bielefeld, Lampingstraße 3.