Anders wäre besser – „mach´s mit“ in der Kritik

Vor genau einer Woche haben wir über die „mach´s mit-Kampagne“ informiert. Seither streitet sich die queere Community. Die Meinungen zur neuen Kampagne der BZgA spaltet – aber sie regt auch zur offenen Diskussion an!

Klischee oder nicht? Zielgruppenfremd oder auf den Punkt gebracht? Die Meinungen zu diesem Video gehen weit auseinander. Aber was denkt Ihr, ist das Video total daneben oder erreicht man damit doch wenigstens den Klischeeschwulen?

Das Video ist anders, keine Frage. Aber ist es nicht auch so dass es schwule Jungs und Männer gibt, die sich eben auch mit diesem Testimonial identifizieren können?

Sicher ist die Meinung, dass hiermit abermals sämtliche Klischees bedient werden berechtigt, aber muss deshalb gleich eine Diskussion angeregt werden, die solche Ausmaße annimmt?

Der LSVD hat einen Brief an die BZgA verfasst, indem das „Spiel mit den Klischees“ verurteilt wird. Sicher kein leichtes Unterfangen, aber ein wenig Toleranz sollte doch grad von uns – der queeren Community – vorausgesetzt werden können.

Wir finden den Videobeitrag auch nicht 100 %ig passend, können aber auch mit einem Schmunzeln zusehen und denken dass er einige von Euch erreichen wird, oder was denkt Ihr?

26. TEDDY AWARD – Die Gewinner

Teddy Award Berlin - Der queere FilmpreisDie neun Mitglieder der internationalen Jury – Organisatoren queerer und anderer Filmfestivals – haben sich entschieden, Die Gewinner der 26. TEDDY AWARDS wurden am Freitag in Berlin gekürt.
Insgesamt 48 Beiträge aus allen Sektionen der Berlinale mit queerem Kontext galt es zu bewerten.
In jeder Kategorie werden drei Filme nominiert und je einer hat den TEDDY AWARD für den besten Spielfilm, den besten Dokumentarfilm/Essay und den besten Kurzfilm gewonnen.

Bester Spielfilm: Keep The Lights On – von Ira Sachs
„Dieser Film zeichnet ein intimes Portrait der Schwierigkeiten beim Aufbauen liebevoller, unterstützender und ehrlicher Beziehungen. Präzise wird dabei die Waage gehalten zwischen genauer Beobachtung und kinematographischer Glanzleistung, so dass der Film universelle Themen mit einer einzigartigen visuellen Bandbreite zum Leben erweckt.“, so die Jury.

Bester Dokumentarfilm: Call Me Kuchu – von Malika Zouhali-Worrall & Katherine Fairfax Wright
Die Jury ehrt diese wichtige Geschichte, die intelligent und pointiert umrissen wird und das Leben und mutige Beispiel eines alltäglichen Helden würdigt und zugleich schockierende Menschenrechtsverletzungen offenlegt.
Die Botschaft der Dokumentation wird global aufgenommen und als ein Aufruf zum Handeln verstanden.

Bester Kurzfilm: Loxoro – von Claudia Llosa
Die Jury war beeindruckt von der meisterhaften Art, in der der Film das Leben einer kaum beschriebenen Gemeinde beleuchtet und ehrt, dabei ruft er eine Reibung und doch auch eine Menschlichkeit, die selten derart vollendet in einem Kurzfilm realisiert wird, hervor.

Zusätzlich zu den filmischen Auszeichnungen vergab die Jury auch in diesem Jahr einen Special Jury Award. Dieser ging an den Film ‚Jaurès’ von Vincent Dieutre. Sein Beitrag zeigt auf formaler und narrativer Ebene herausragend zeigt der Film den menschlichen Impuls, das Persönliche und Emotionale mit dem Politischen abzugleichen. Die Jury ehrt somit einen außergewöhnlichen Essay-Film voller Tiefgang und Schönheit.

Der Special TEDDY AWARD – vergeben vom TEDDY e.V. – ging in diesem Jahr gleich an zwei herausragende Persönlichkeiten. Ulrike Ottinger und Mario Montez konnten sich über die Auszeichnung freuen.

Der Sender ARTE hat die Preisverleihung im Berliner Flughafen Tempelhof live verfolgt. Wer sie sich (noch ein Mal) ansehen möchte, hat hier die Gelegenheit dazu:

 

 

Berlinale 2012: And the TEDDY goes to…

Tonight is the night – Heute wird er verliehen der wohl bedeutendste queere Filmpreis überhaupt: Der TEDDY AWARD.
Zum 62. Mal treffen sich die Stars und Sternchen der Filmszene auf der Berlinale und feiern sich morgen beim Deutschen Filmpreis. Doch schon heute Abend werden die TEDDYs verliehen – Ein Preis, der sich um die queere Filmkunst dreht. Ein Preis, der seit 26 Jahren zum wichtigsten schwul-lesbischen Filmpreis gewachsen ist.

Den ersten TEDDY hat 1987 Pedro Almodóvar entgegen nehmen können. Inspiriert von Wieland Speck und Manfred Salzgeber, hat sich der TEDDY AWARD entfalten können und ist seit 1992 offizieller Berlinale-Preis.

Die neunköpfige Jury  hatte es in diesem Jahr nicht leicht die Preisträger zu finden. Insgesamt 48 Beiträge sind im Programm der 62. Berlinale zu finden, welche sich mit schwulen, lesbischen oder transgender Themen befassen. Ein Rekord, der so noch nie dagewesen ist. Verliehen werden die TEDDYs in den Kategorien: bester Spielfilm, bester Dokumentar/Essayfilm und bester Kurzfilm.

Zur Verleihung heute Abend im Berliner Flughafen Tempelhof werden mehr als 3000 Gäste erwartet die musikalisch unter anderem von Marianne Rosenberg und Peaches unterhalten werden. Erstmals findet der Gala-Abend in zwei teilen statt. Nach der feierlichen Preisverleihung folgt die „TEDDY AWARD Late-Night-Show“ bei der das Elektropop-Duo Stereo Total und DJ-Newcomer Alle Farben einheizen werden.

ARTE überträgt die Verleihung des TEDDY AWARDs bereits zum siebten Mal in Folge. Auch im Live-Stream könnt Ihr die Gala verfolgen. Der rbb zeigt zudem am Montag ab 00:15 Uhr die Höhepunkte in einem Special.

Die 62. Berlinale hat begonnen und überrascht

Teddy Award Berlin - Der queere FilmpreisDenn insgesamt 48 Filme aus allen Sektionen der Berlinale beschäftigen sich mit queeren Themen – ein wahrer Rekord für den diesjährigen TEDDY AWARD. Der queere Preis der Berliner Filmfestspiele wird in diesem Jahr zum 26. Mal vergeben.

Die neunköpfige Jury verleiht in einer glanzvollen Zeremonie mit vielen Künstlern am 17.2. die TEDDY AWARDs in den Kategorien bester Spielfilm, bester Dokumentar/Essayfilm und bester Kurzfilm. Die Jurymitglieder kommen von queeren Filmfestivals aus der ganzen Welt. Die Pekingerin Yang Yang gründet gerade das erste Frauenfilmfestival Chinas. Aus Brasilien wird João Federici teilnehmen, der Vizepräsident der Associacao Cultural Mix Brasil. Shannon Kelly aus Los Angeles ist Mitglied des Komitees des Outfest Legacy Project for LGBT Film Preservation. Miss Gay Soweto produzierte Nhlanhla Ndaba aus Südafrika, er organisierte auch die Künstlerauswahl für das schwul-lesbische Filmfestival in seinem Land.
Bilge Taş ist Mitgründerin des Pink Life QueerFests in Ankara. Das einzige queere Filmevent auf Sizilien leitet der Filmhistoriker und Kritiker Alessandrao Rais. Aus der Slowakei kommt Monika Visniarova, sie kümmert sich – unter anderem – um queere Filme beim Internationalen Filmfestival in Prag und ist für das Programm des Filmovy Festival inakosti/Slovak Queer Film Festival verantwortlich. Der Spanier Joako Ezpeleta organisiert das FIRE! International LGBT Film Mostra of Barcelona. Die Kanadierin Magali Simard kuratiert Filmprogramme und arbeitet für das Toronto Film Festival®.

Gefeiert wird die Verleihung der TEDDY AWARDs am 17. Februar mit Auftritten der Künstlerinnen Peaches und Marianne Rosenberg, dem Duo Stereo Total und weiteren illustren Gästen.Im Anschluss an die Zeremonie gibt es im Late Night Special DJs und Dancefloor sowie Live-Auftritte auf der großen Bühne.

GAYS.DE wird Euch über den weiteren Verlauf der Berlinale sowie über die TEDDY AWARDs auf dem Laufenden halten.

Filmtipp: Fucking Different

“Fucking Different XXX” ist das neueste ´Crossover´ XXX-Film-Exemplar der vor sechs Jahren ins Leben gerufenen Filmreihe “Fucking Different”. Die Idee dahinter: Lesben inszenieren schwulen Sex und Schwule setzen sich mit der weiblichen Lust auseinander.

Begonnen hat alles in Berlin, mittlerweile ist daraus aber ein internationales Filmprojekt entstanden, das Szenen aus Berlin, Paris, New York, San Francisco und Toronto zeigt. Und jede ist anders. Anders inszeniert, anders umgesetzt und immer wieder aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet. So zeigt der Kurzfilm „Litith (Mother of Evil)“ die biblische Geschichte von Kain und Abel in einer New Yorker Schwulenbar. „New Kid on the Block“ hingegen zeigt fast dokumentarisch den ersten mehr oder weniger unbeholfenen schwulen Sex zweier Teenanger. Der Blickwinkel ist entscheidend.

Er entscheidet auch darüber, mit was Ihr Euch auseinander setzen wollt oder eben nicht. Denn „Fucking Different XXX“ zeigt eine ungewöhnliche Vielfalt der verschiedensten queeren Sexpraktiken auf und führt an das heran, was den meisten von uns wohl eher bisher fremd war.
Viele Klischees und Vorurteile von lesbisch/schwulem Sex werden gebrochen und vielleicht ja auch beseitigt.

Was die Autoren/Regisseure aber eigentlich mit ihren Beiträgen erreichen möchten ist, dass sich Lesben und Schwule anders annähern. Und eben neue Blickwinkel schaffen – Denn „[...] der queere Crossover Porno verbietet nicht, er schafft Neues.“.

„Fucking Different XXX“ beleuchtet die Situation in der „es“ passiert und das auf eine ungewohnt unterhaltsame und kreative Art, die uns genau das zeigt, was uns bei uns nicht betreffendem queeren Sex bisher so fremd war.

Kinostart ist am 9. Februar 2012

26. TEDDY AWARD in der Haupthalle des Flughafen Tempelhof

Teddy Award Berlin - Der queere FilmpreisGefeiert werden am 17.2. in der Haupthalle des Flughafens Tempelhof die Gewinner der TEDDY AWARDs, des queeren Filmpreises der Berlinale. In einer zweiteiligen Veranstaltung mit mehr als dreitausend erwarteten Gästen, von arte und dem rbb ausgestrahlt, werden zum 26. Mal TEDDYs an queere Filme aus allen Programmsparten des Festivals vergeben.

Mit einem Special TEDDY AWARD werden die große deutsche Regisseurin Ulrike Ottinger und der Pate aller Superstars Mario Montez ausgezeichnet, über den der Filmregisseur John Waters sagt „Mario Montez war der erste wirkliche ‘Superstar’, den es je gegeben hat. Eine Göttin Jack Smiths, die Warhol gestohlen hat. Sie erleuchtete die Leinwand beider Regisseure und wird für immer die Königsposition der Untergrundszene des Films einnehmen.“ Live aus Baltimore wird John Waters zur Verleihung zugeschaltet sein.

Gefeiert werden die Preisträger des Abends auch mit einem Bühnenprogramm, bei dem unter anderem die Ikonen zweier Generationen, Marianne Rosenberg und Peaches, auf der TEDDY-Bühne performen. Der junge Base Berlin-Künstler Mirko Köckenberger präsentiert elegante Artistik und das deutsch-französische Duo Stereo Total seine wilden Elektroclashrockpopklänge.

Gefeiert wird auch ein Erfolg der Bewegung „Transrespect versus Transphobia“. Endlich hat das Europäische Parlament im Oktober 2011 die Grundlage geschaffen, mit der Verfolgung aufgrund von Geschlechtsidentität als Asylgrund anerkannt wird. Zum Thema wird Dr. Nicolas Beger sprechen, der Director des Amnesty International European Institutions Office in Brüssel.  Dr. Beger ist auch für Europa im Advisory Board des Forschungsprojekts Trans Respect versus Transphobia worldwide, TVT.

Im Anschluss an die festliche Verleihungszeremonie geht es in die Vollen mit DJ-Sets von ModeopferGloria ViagraMarsmaedchen und – erstmalig in diesem Jahr – einem zweiten Bühnenprogramm weiter. Die große TEDDY AWARD Late-Night-Show bringt PeachesStereo Total und den DJ-Newcomer des Jahres Alle Farben auf die Hauptbühne.

Den Termin findet Ihr auch im GAYS.DE Eventkalender.

„Queer as Folk“ Convention – rise`n shine

Wer kennt sie nicht, die Jungs aus der US-Erfolgsserie „Queer as Folk“? Brian, Justin, Ted, Ben, Emmet und Michael, gefolgt von den weiblichen Hauptdarstellerinnen  Melanie, Lindsay und Übermutter Debby.

Und für alle Fans – Hier ein wichtiger Hinweis: Die große „Queer as Folk“ Fan-Convention rise`n shine findet vom 8. bis 10. Juni 2012 in Köln statt. Und das beste daran – Es wird die weltweit erste „Queer as Folk“ Convention an der alle neun  Hauptdarsteller teilnehmen werden.
Alle Insider werden sich zudem freuen, dass sie Brian und Justin alias Gale Herold und Randy Harrison, das erste Mal  live zusammen sehen können.

Tickets und alle Veranstaltungsdetails findet Ihr auf der Homepage zur rise`n shine 2012 in Köln.

Wer „Queer as Folk“ noch nicht kennt, der sollte sich schnell die letzten fünf Staffeln ansehen und sich sein eigens Urteil bilden. Wir verraten nur, dass es sich im Kern um fünf schwule Jungs aus Pittsburgh und deren lesbische Freundinnen dreht. „Queer as Folk“ spielt mitten in der homosexuellen Szene – es geht um Aids, Drogen und jede Menge Vorurteile.

Von Frankfurt aus die Welt erobern..

YS4X0862Zwei Namen, ein Musiker. Dominik alias Dommy Dean hört anders. Er registriert, setzt um und fängt auf – Musik ist sein Leben. Er wird die Welt erobern, endlich alles anders machen – Dommy Dean ist mit Hingabe bei der Sache und begeistert regelmäßig die Massen.

In Deutschland ist der Name Dommy Dean bereits eine Größe. Auf den angesagtesten Partys der Republik ist der Wahl-Frankfurter bereits zu Hause. Und auch in Österreich und Schweiz ist er ein gern gesehener DJ. Nun scheint er Europa zu erobern und den Rest der Welt ins Visier zu nehmen.

Was genau hinter seinem Erfolg steckt und wie für ihn das Jahr 2012 ausschaut, dass haben wir Dommy auf der letzten Got 2 be Gay in Frankfurt gefragt:

GAYS.DE: „Dommy, Du bist mittlerweile ein gefragter DJ für queere Events. Was ist Dein Geheimnis?“
Dommy: „Ganz einfach: Es gibt keins. Ich habe 2007 mit dem DJing offiziell begonnen. Zunächst in Frankfurt am Main und anschließend folgten weitere Städte bis sich schließlich nahezu alle Großstädte Deutschlands für mich interessierten. Ich denke das Geheimnis besteht daran, dass ich zielstrebig meinen DJ Job verfolge und Wert darauf lege kontinuierlich eine Präsenz zu zeigen.
Man muss sein Hobby mit Leidenschaft verfolgen, stets professionell sein und sich dabei immer selbst treu bleiben!“

GAYS.DE: „Deine Karriere hast du vor fünf Jahren begonnen. Welche Ziele verfolgst du 2012?“
Dommy: „Ich habe bereits in der Schweiz, Österreich und selbstverständlich in Deutschland auflegt. Mein Ziel für 2012 ist es Interkontinental bekannt zu werden. Städte wie Amsterdam, Paris, Rom, usw. sind meine Ziele für die Zukunft.“

GAYS.DE: „Dein Terminkalender ist bereits bis Mitte April gut gefüllt, welchen Geheimtipp hast Du für uns?“
Dommy: „Die Stardust Party in Mannheim (Brühl) die in der Regel sonntags veranstaltet wird und einem Tea Dance gleicht und die Queer as Party in Aachen. Beide Veranstaltungen sind neu und haben auf jeden Fall sehr gutes Potential für 2012!“

GAYS.DE: „Auf fast allen namhaften Partys hast du bereits aufgelegt. Wo möchtest Du gern nochmal Dein Set zum Besten geben?“
Dommy: „Jede Party und jede Stadt hat seinen eigenen Charme. Daher möchte ich mich an dieser Stelle nicht festlegen.“

GAYS.DE: „Eine Frage noch zum Schluss: Wo treffen wir Dich 2012? Auf welchem CSD können die GAYS mit Dir feiern?“
Dommy: „Die Booking Saison für die CSD Partys in 2012 hat leider noch nicht begonnen.
Im letzten Jahr habt ihr mich auf dem Frankfurter, Münchner, Stuttgarter, Kölner, Rostocker und Hamburger CSD getroffen.“

Kennengelernt haben wir Dommy Dean auf der Afterfair Party zur GAYVENTION 2010. Seitdem stehen wir im stetigen Kontakt und freuen uns immer ihn persönlich auf den Partys begrüßen zu können. Vielleicht haben wir da ja noch eine Überraschung für 2012 für Euch im Petto. Mehr wird aber noch nicht verraten^^

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(Bilder: Dommy Dean/Sven Klügl)

Berlinale: 26. TEDDY AWARD im Flughafen Tempelhof

 

Datei:Teddy Award Logo.gifAm 17. Februar wird im Zentralflughafen Tempelhof zum 26. Mal der wichtigste queere Filmpreis, der TEDDY AWARD, im Rahmen der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin vergeben. Mit dem TEDDY AWARD werden Filme in den Kategorien bester Spielfilm, bester Dokumentar/Essayfilm und bester Kurzfilm ausgezeichnet.

2012 kommen gleich zwei Special TEDDY AWARDs auf die große Bühne: Für ihr Lebenswerk geehrt werden die große deutsche Regisseurin und wahre Avantgardistin Ulrike Ottinger, sowie der Trans-Superstar der ersten Stunde, quasi der Pate aller Superstars und deren blueprint, Mario Montez, beide Meister im Spiel der Identitäten und emanzipatorisch inspirierende Ikonen der Filmwelt.

Das queere und abwechslungsreiche Programm der TEDDY AWARD Verleihung verspricht einen funkelnden Abend: Moderiert wird die festliche Gala von Jochen Schropp, Schauspieler und Moderator, bekannt aus der erfolgreichen Fernsehsendung „X-Factor“. 2010 und 2011 war Jochen Schropp für den Deutschen Fernsehpreis als bester Entertainer nominiert, 2007 für den Grimme-Preis.

Welchen Song die äußerst vielfältige Künstlerin Marianne Rosenberg an diesem Abend singen wird, bleibt eine Überraschung, gerade tourte sie sehr erfolgreich mit ihrer neuen CD „Regenrhythmus“. Mit ihrem „Elektropop anticonformiste“ wird das französische Duo Stereo Total Underground-Chic und Glamour bei Gala und Late Night-Konzert in der Flughafenhalle entfalten. Die kanadische Elektroclashikone Peaches agiert konfrontativ, explizit und direkt. Die Künstlerin mit dem starken Image und der angriffslustigen Bühnenpersönlichkeit übertritt in ihren körperbetonten Auftritten bewusst die Grenzen der Konvention und ist immer Garant für explosive Performances.

Der gesamte Abend wird vom Sender arte aufgezeichnet und am 18. Februar ausgestrahlt. Am 19. Februar zeigt auch der rbb die Verleihung der TEDDY AWARDs.

 

Berlinale: Der TEDDY wird 26

Der bedeutendste queere Filmpreis der Welt, der TEDDY AWARD, wird im Rahmen der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin am 17. Februar zum 26. Mal verliehen. Mit dem TEDDY AWARD werden Filme in den Kategorien: Bester Spielfilm, bester Dokumentar/Essayfilm und bester Kurzfilm ausgezeichnet. Der Special TEDDY AWARD für die künstlerische Lebensleistung geht an herausragende Persönlichkeiten.

Filme aus allen Sektionen der Berlinale, nahezu alle Welturaufführungen und internationale Premieren konkurrieren auch im kommenden Jahr um die Auszeichnungen. Auf der festlichen TEDDY AWARD Gala mit mehr als 3000 Gästen aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik werden die TEDDY AWARDs durch eine internationale Jury, besetzt durch Vertreter wichtiger queerer Filmfestivals der Welt, vergeben. Der TEDDY AWARD steht auch 2012 Jahr wieder unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit. GAYS.DE berichtete bereits die vergangenen Jahre über den wohl wichtigsten Filmpreis der lesbischwulen Community.

Der Vorverkauf für die Verleihungszeremonie beginnt mit einem Weihnachtsrabatt.  Alle Galatickets, die bis zum 24.12. gekauft oder bestellt werden,sind 10,00 Euro günstiger. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und online. Wer den Teddy besonders unterstützen möchte, kann ein Förderticket zum Preis von 130 Euro erwerben und sich damit auch Plätze in der besten Sitzplatzkategorie sichern.

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