Sachsen gilt bundesweit als Schlusslicht in Sachen Gleichstellung – Das soll sich in diesem Jahr ändern. In Dresdner und Leipziger Bussen sowie Straßenbahnen ist seit Montag ein Kurzfilm über homosexuelle Paare zu sehen. Die Initiative “2gleich2” teilte mit, der Zeichentrick-Clip soll zu mehr Respekt und Akzeptanz Homosexueller anregen. Der Film werde nach der Premiere in öffentlichen Verkehrsmitteln auch in sächsischen Kinos gezeigt.
Forderung nach Anpassung von Gesetzen
Entstanden ist der Streifen in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Verein Gerede und einem Zeichentrickstudio. Finanziert wurde der Film aus Spenden. Der Sprecher der Initiative, Sebastian Manzke, sagte: “Unsere Botschaft wollen wir nah an die Menschen tragen, mitten in den Alltag – wo gleichgeschlechtlich liebende Menschen auch heute noch oft offene oder versteckte Diskriminierung erleben.” In vielen Situationen koste es Schwule und Lesben großen Mut, selbstbewusst Anerkennung und Respekt für sich einzufordern.
Neben dem Einsatz für die Anpassung zahlreicher Gesetze in Sachsen, in denen Eingetragene Lebenspartnerschaften gegenüber Ehen ungleich behandelt werden, will die Initiative “2gleich2” ein tolerantes, allen Menschen gegenüber unvoreingenommenes gesellschaftliches Klima fördern. Aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen nach Angabe der Initiatoren, dass die Ablehnung von Schwulen und Lesben in Sachsen und Bayern bundesweit am höchsten ist.
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Jährlich am 1. Dezember erinnern Organisationen weltweit an das Thema AIDS und rufen zur Unterstützung auf. In zahlreichen Aktionen soll Solidarität gegenüber HIV-Infizierten, an AIDS-Erkrankten sowie deren Freunde und Familien gezeigt werden. Der Welt-AIDS-Tag ist aber auch eine Warnung zugleich – Eine Warnung dahingehend, dass die Pandemie weiter besteht.











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