Eigentlich könnte man es als Kuriosität der Woche abtun, aber nur eigentlich… Ein schwules Pinguinpärchen bekommt Nachwuchs und das in einem Land, indem schwule Männer noch nicht einmal einen Ansatz von Adoptionsrechten besitzen.
Aber wie dem auch sei, den beiden Burschen wünschen wir natürlich eine angenehme Elternzeit.
Wie es dazu kam? Laut tiermedizinischer Statistik überlebt bei Mehrlingsgeburten in der Regel nur ein Küken. Also haben die Tierpfleger im chinesischen Harbin entschieden, die im November geborenen Pinguinküken zu trennen und die Überlebenschance zu erhöhen. Bisher klappt dieses Experiment hervorragend.
Bereits im Vorfeld war bekannt, dass sich das schwule Pärchen um Nachwuchs bemühte. Immer wieder begannen die beiden Nestraub und hüteten die „geklauten Eier“.
Homosexualität ist unter Pinguinen keine Seltenheit. Fast überall auf der Welt sind gleichgeschlechtliche Paarungen bekannt. Auch in Deutschland wurde ein homosexuelles (männliches) Pinguinpärchen Vater und Vater. 2009 gelang der Versuch in Bremerhaven. Zuvor hatte man versucht einen der beiden Väter zu bekehren und ihm eine Pinguindame aus Schweden präsentiert. Die Verkupplungsaktion missglückte jedoch.

Athletische Körper in knappen Badehosen. Verstohlene Blicke unter der Dusche nach dem Schwimmunterricht. Dem mitten in der Pubertät steckenden Martín hat es vor allem sein Sportlehrer Sebastián angetan. In vollem Bewusstsein, dass er den hilfreichen Pädagogen zunehmend kompromittiert, erschleicht sich der 16jährige unter fadenscheinigen Vorwänden eine Nacht in dessen Wohnung. Während dieser schläft, geht Martín aufs Ganze.
Diskriminierung, ungleiche Behandlung, Ausgrenzung, Abneigung – Bis hin zum Mobbing im Alltag. Und das bereits schon an Schulen.





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