UN-Menschenrechtsrat: Muslimische und afrikanische Länder erkennen Homosexualität nicht an

Bei einer Debatte im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) über die Rechte von Homosexuellen kam es am Mittwoch zu einem Eklat: Vertreter muslimischer und afrikanischer Staaten sprachen sich grundlegend gegen das Konzept „abweichender sexueller Orientierungen“ aus. Unter Protest verließen sie den Saal.

Zuvor hatte UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay eine Studie zur weltweiten Diskriminierung Homosexueller vorgestellt. Nach derzeitigem Stand werden Homosexuelle demnach in mindestens 76 Ländern durch Landesgesetze diskriminiert. Dazu gehören auch Mord, Misshandlung und sexuelle Übergriffe. Mit diesen Gesetzen werde gegen die Grundrechte verstoßen, so Pillay.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte, dass nun die Zeit um Handeln gegen Diskriminierung gekommen sei. Während die Initiative der UN von westlichen und lateinamerikanischen Ländern unterstützt wurde, forderten die islamischen Staaten ein Ende der Debatte um die Rechte Homosexueller.

Die Linke stellt Anfrage zur Gleichstellung von Lebenspartnerschaften mit Ehen an Bundesregierung

Die Fraktion „Die Linke“ hat eine kleine Anfrage an die Bundesregierung zur Gleichstellung von Lebenspartnerschaften mit der Ehe gerichtet. Mit ihrer Frage möchte sie die Regierung an ihr im Koalitionsvertrag formuliertes Ziel erinnern, „gleichheitswidrige Benachteiligungen im Steuerrecht“ abzubauen.

Gleichzeitig fordert die Partei CDU, CSU und FDP auf, Maßnahmen nennen, mit denen in der  vergangenen Legislaturperiode eine Gleichstellung von Lebenspartnerschaften mit Ehen umgesetzt wurde.

Außerdem soll die Bundesregierung angeben, ob der in Artikel sechs des Grundgesetzes normierte besondere Schutz für Familien nicht nur für Familien im Sinne eines traditionellen Familienbildes gilt, sondern für jegliche Familien unabhängig von der sexuellen Orientierung.

Bereits im letzten Jahr haben die Fraktionen im Bundestag verschiedene Anfragen gestellt. Immer wieder ging es um das Thema Gleichstellung und immer wieder wurde von Seiten der CDU/CSD und FDP ein  Veto eingelegt. Bisher ist Deutschland noch weit hinter einem „europäischen Standard“. (GAYS.DE berichtete)

J. Edgar – Der mächtigste Mann der Welt

Er war einer der mächtigsten Männer der Vereinigten Staaten von Amerika – J. Edgar Hoover. Er war der Begründer des Federal Bureau of Investigation (FBI) und vom 10. Mai 1924 bis zu seinem Tod dessen Direktor.

Sein Leben war allerdings alles andere als Spannend. 50 Jahre der selbe Job, die selbe Sekretärin, keine Frau, keine Kinder. Die einzige Frage, die bis heute unbeantwortet blieb: War J. Edgar Hoover schwul? Gemunkelt wird viel, aber bestätigt konnte bisher nichts werden.

Für Clint Eastwood scheinen aber genau diese kleinen Geschichten im Leben von Hoover die große Rolle zu spielen. Im Film geht es weniger um das Lebenswerk – die Details interessieren. Gekonnt setzt Eastwood diese in Szene ohne dabei Klischees zu bedienen. Keine Provokation, wenig Spekulation – aber immer wieder kleinere Hinweise oder besser gesagt „Spitzen“.
Die sexuelle Orientierung Hoovers wird dabei mit Samthandschuhen berührt. „Man kann Eastwood und Autor Black zugutehalten, dass sie nicht auf spekulative “Enthüllungsszenen” setzen. Die erste Begegnung zwischen Hoover und seinem späteren Stellvertreter Clyde Tolson zeigen sie als Liebe auf den ersten Blick – zwischen zwei Männern, die sich nicht für schwul halten.“, schreibt die Badische Zeitung.

Eine lebenslange Freundschaft verbindet beide, aber eine homoerotische Beziehung ist nicht erkennbar. Hoover umgibt sich immer mit Damen, sobald diese aber direkter werden, zieht er sich gekonnt zurück. Vielleicht aus Respekt gegenüber seiner Mutter, die Zeit seines Lebens gegen Homosexuelle wetterte. Vielleicht aus Angst, seine sexuelle Identität einfach ungezwungen auszuleben.
Wie auch immer – „J. Edgar“ ist ein Film, der den Gang ins Kino verdient.

Afrika: Homophobe Hetze von Pastor

Ein Pastor im afrikanischen Uganda beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit homosexuellen Sexualpraktiken. Die Rechercheergebnisse werden aber nicht zu Präventionszwecken genutzt, sie dienen homophoben Hetztriaden, gegen die eigenen Mitmenschen. Denn Pastor Ssempa gehört einer Gruppe an, die gegen die „Ausbreitung von Homosexualität alles erdenklich mögliche unternimmt“.

Uganda ist immer noch eines der homophobsten Länder der Erde. Erst das Einschreiten internationaler Institutionen und Politiker hat bewirkt, dass Homosexuelle nicht mit der Todesstrafe verfolgt werden. (GAYS.DE berichtete) Mehr als 75 % der Bevölkerung sehen homosexuelle Handlungen als unmoralisch an, viele sehen in der sexuellen Orientierung gar eine Krankheit.

Dieser Überzeugung ist auch Pastor Ssempa. In öffentlichen „Aufklärungs-„ Veranstaltungen spricht er offen über Sexualpraktiken wie Rimming und Fisting, verschweigt aber, dass diese auch i heterosexuellen Beziehungen genutzt werden. Seine Argumentation beruht einzig und allein auf Unzucht und abnormales, gar krankhaftes Verhalten.

Wenn man den Ernst der fehlerhaften Darstellung einmal außer Acht lassen würde, könnten die Vorträge des Pastors gar komisch wirken. Zumindest seine anschauliche Darbietung vom Kontakt mit dem „Pupu des anderen“. Leider ist dies aber Realität und zeigt die offenen Diskriminierung von Homosexuellen in Uganda.

Der „schwule“ Blick über den Tellerrand

Eine Meinung haben ist die eine Sache, diese zu vertreten eine weitere. Diese aber auch mit der gebotenen Portion Weitsichtigkeit zu vertreten wiederum eine ganz andere. Im Tagebuch von FOCUS-Herausgeber Helmut Markwort, haben wir eben diese Situation nachlesen können und stießen auf Unverständnis.

Betont doch gerade Markwort immer wieder, dass ihm die Interessen seiner Leser am Herzen liegen, können wir nicht nachvollziehen, was ihm bei seinem Eintrag vom  1. Oktober 2011 durch den Kopf glitt. Vielleicht sind Schwule und Lesben nicht mehr zum Empfängerkreis des FOCUS zu zählen, doch auch wir sind wissbegierig, interessiert und ein Teil von uns gehört zu eben dieser Zielgruppe. Und das fern ab der sexuellen Orientierung.

 

„Schwule auf der Straße sind eine Show von gestern“

(Helmut Markwort)

In seinem Tagebucheintrag setzt sich der FOCUS-Kopf mit dem Besuch von Papst Benedikt XVI. auseinander. (VGL.: Bündnis “Der Papst kommt!”) Naja sagen wir, er beschreibt sein „eingeschränktes Blickfeld“ darauf. Denn Markwort beschreibt die Proteste anlässlich des Papstbesuches als  ein „fröhliches Klassentreffen“  verbunden mit einem Schauspiel aus dem vorigen Jahrhundert. Doch leider vergisst der Journalist dabei, dass die Realität in Deutschland anders ausschaut. Ein offen schwuler Politiker in Berlin oder aber eine homosexuell besetzte Kreispolitik sind eben nicht allgegenwärtig und haben mit der sexuellen Orientierung und damit verbundenen Gleichberechtigung in Deutschland wenig gemein.

Es ist eben noch nicht selbstverständlich, dass ein lesbisches oder schwules Paar gemeinsam auftreten kann. Vielerorts werden nur „böse Blicke“ auf die gleichgeschlechtlich Liebenden gerichtet, doch nicht selten kommt es zu gewaltsamen Übergriffen und Pöbeleien. Wäre dies nicht der Fall, dann bräuchten wir keine Anti-Homophobie-Kampagnen in Deutschland und auch die Präventions- und Aufklärungsarbeit an Schulen könnte gestrichen werden.

Die Toleranzgrenze von vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ist eben nicht an das heutige Jahrtausend geknüpft, sondernd hängt eben in dem von Markwort beschriebenen Jahrhundert fest.

Was Markwort in seinem Gedankeneintrag vergisst: Lesben und Schwule sind eben noch nicht in der Gesellschaft als gleichwertige angesehen. Auch wenn er – und da möchten wir ihm nicht widersprechen – sagt, dass Standesbeamter mittlerweile bundesweit gleichgeschlechtliche Partnerschaften schließen. Eine eingetragene Lebenspartnerschaft ist aber im Direktvergleich immer noch etwas anderes.

Auf eine noch ausstehende Reaktion sind wir gespannt:

„[…] Sollten wir, lieber Herr Markwort,  an dieser Stelle Ihren Redebedarf geweckt haben, so freuen wir uns über eine ausführliche Schilderung Ihrer Denk- und Sichtweise. Einer Verallgemeinerung und Herabspielung der tatsächlichen Verhältnisse möchten wir jedoch widersprechen. Wir freuen uns auf Ihre Antwort. […].
Ihre GAYS.DE Redaktion“

Coming Out Day 2011

Heute ist internationaler Coming Out Day! Weltweit und das bereits seit 1988 sind Lesben, Schwule Bisexuelle und Transgender aufgerufen sich öffentlich zu zeigen – sich zu outen. Den ersten Schritt des Coming-out-Prozesses zu unternehmen und zu ihrer sexuellen Orientierung zu stehen. Das ‚Verstecken‘ soll endlich ein Ende haben.

Doch leider sieht die Realität oftmals ganz anders aus. Das eigene Outing wird nicht immer als „Befreiung“ empfunden. Viele Lesben und Schwulen halten ihr Privatleben zurück und stellen ihre sexuelle Orientierung hinten an. Sie outen sich nicht – ob das nun persönliche Gründe hat oder aber im sozialen Umfeld begründet liegt. Das eigene Outing ist immer noch ein Hürde – auch wenn sich die Zeiten bereits geändert haben.

Am internationalen Coming Out Day (COD) soll Lesben und Schwulen, Bisexuellen und Transgendern Mut gemacht werden. Insofern jeder dafür bereit ist, ist er aufgerufen sich öffentlich zu zeigen – seine sexuelle Orientierung zu vertreten und ein Zeichen gegen die immer noch anhaltende Homophobie in den Köpfen unserer Mitmenschen zu setzen.

Wir setzen ebenfalls ein Zeichen und outen uns. Mit dem neuen PicBadge könnt auch Ihr dabei sein und ein Zeichen setzen.


Outet Euch am internationalen Coming Out Day!

Mein Mann ist schwul – Und nun?

Die einen wissen es schon immer, die anderen finden es im Laufe ihres Lebens heraus. Schwulsein oder auch die eigenen bisexuelle Neigung zu akzeptieren fällt nicht jedem leicht. Besonders schwer fällt es vielen, wenn sie seit Jahren ihre eigene Sexualität verdrängen, nicht akzeptieren wollen. Sie leben ihren Alltag und führen ein ‚Doppelleben‘.

Doch was ist, mit den Frauen, den Familien. Was ist wenn sich der eigene Partner nach langen Jahren plötzlich outet? Wie reagieren die (Ehe-)Frauen und der Rest der Familie? Obwohl die Mehrheit der Männer von einer inneren Befreiung ausgehen kann, für andere bricht oftmals eine Welt zusammen.

Das Familiennetzwerk „Tangiert“ ist eine Selbsthilfegruppe im Raum Frankfurt, die sich mit eben dieser Thematik beschäftigt. Die Selbsthilfegruppe (mittlerweile auch mit bundesweiten Regionalgruppen) gibt Hilfestellungen und Ansätze zur Neuorientierung. Gemeinsam werden neue Perspektiven erarbeitet und die Situation wird zu meistern versucht.

„Beim Gruppentreffen erleben viele Frauen erstmals, dass sie in dieser Situation nicht allein sind, dass sie über ihre Gefühle sprechen können und dass sie verstanden werden.“, so Astrid, Gründerin der Selbsthilfegruppe.

Ein wichtiges Anliegen ist ihr, dass die Männer nicht (immer) als Sündenböcke dargestellt werden dürfen. Sie selbst habe die Erfahrung gemacht, und musste „den Schock“ erst für sich überwinden. Ein stetiger Austausch, gerade bei gemeinsamen Kindern, ist wichtig – Nicht nur für das eigene Wohl auch um allen die Möglichkeit zu geben, zu verstehen und zu akzeptieren.

Wir möchten mit diesem Beitrag zeigen, dass wir die Arbeit von „Tangiert“ sehr lobenswert finden. Im gleichen Atemzug möchten wir aber auch denjenigen eine mögliche Hilfestellung aufzeigen, die selbst in einer solchen Situation sind. Nicht immer ist die eigene sexuelle Orientierung für jeden offen auslebbar. Oftmals ist ein Doppelleben und Angst vordergründig – Anlaufstellen gibt es im Netz. Mit „Tangiert“ auch eine für den Rest um Euch herum.

„Papa ich bin schwul!“

„Don´t ask, don´t tell“ war vor-vor-gestern. (GAYS.DE berichtete) Seit Dienstag dürfen endlich bekennende Schwule und Lesben im US-Militär ihren Dienst verrichten. Die eigene sexuelle Orientierung muss ab sofort nicht mehr geleugnet werden, um den Streitkräften dienen zu können.

Bisher mussten Homosexuelle ihre Vorliebe zum gleichen Geschlecht verheimlichen oder fürchten, ihren Job zu verlieren. Die „don´t ask – don´t tell“-Regelung war Anfang der 90ér von Präsident Clinton eingeführt worden – seit dieser Woche ist sie Geschichte.

Ein schwuler US-Soldat, nutze die neu gewonnene Freiheit und outete sich zugleich vor seiner Familie. Der in Deutschland stationierte junge Mann zeichnete sein Outing gar auf und stellte das Telefonat mit seinem Vater ins Netz.
Der Vater ist, wie der Rest der Familie auch, vollkommen unwissend. Erst nach ein paar Minuten kommt es dem jungen Soldat über die Lippen: „Papa, ich bin schwul.“ Nach dem Ok des Vaters, fragt er sofort, ob das Ok sei, denn eigentlich weiß er es schon immer…
Mit dem Video möchte der Rekrut anderen Mut machen. Für ihn war die Abschaffung der Regelung ein Befreiungsschlag – den eigenen Krieg konnte es für sich gewinnen.

Dass die neue Regelung aber nicht gänzlich auf Zustimmung stößt, dass musste ein US-Militär bei einer Fernseh-Debatte live erfahren. Seine Anfrage an die Präsidentschaftskandidaten der Republikaner wurde regelrecht abgeschmettert. Die heftigste Aussage dabei war, dass der Soldat seine sexuelle Orientierung unter republikanischer Regierung ganz schnell wieder verstecken müsse. Immerhin wäre das Militär ein keuscher Raum und Heteros müssten vor ihren neuen homosexuellen Kollegen beschützt werden.

LSVD zu Gast beim Berliner Erzbischof

Im Vorfeld des Papstbesuches fand am Freitag (GAYS.DE berichtete) ein Treffen des neuen Berliner Erzbischofs Woelki mit Vertretern des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) statt. Woelki bestätigte in dem Gespräch die Haltung der Katholischen Kirche und hob hervor, dass er persönlich und die Katholische Kirche insgesamt keineswegs Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminieren oder ausschließen wollen.

Gleichzeitig stellte er noch einmal dar, dass die Katholische Kirche vom Ideal der Ehe zwischen Mann und Frau, die offen ist für Nachkommenschaft, nicht abweichen werde. Diesem Ideal sei auch in kirchlichen Einrichtungen Rechnung zu tragen.

Die Vertreter des LSVD begrüßten bei dem Gespräch die neue Dialogbereitschaft. Der LSVD forderte aber, dass Bekenntnissen, nicht diskriminieren und ausschließen zu wollen, auch sichtbare Taten folgen müssten. Die Katholische Kirche solle ihren Anteil an der Verfolgungsgeschichte Homosexueller aufarbeiten und tatsächliche Konsequenzen ziehen. Die Katholische Kirche in Deutschland sei aufgerufen, die Grundrechte von Lesben und Schwulen, wie sie vom Bundesverfassungsgericht mehrfach bekräftigt wurden, zu respektieren. Insbesondere forderte der LSVD eine veränderte Haltung beim Umgang mit schwulen und lesbischen Beschäftigten in kirchlichen Einrichtungen, denen nach Eingehen einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft die Kündigung droht.

Mit Blick auf den Papst-Besuch waren sich der Berliner Erzbischof und der LSVD einig, dass Proteste friedlich verlaufen müssten. (Quelle: PRIDE1/td)

Die „neue“ Homosexualität von Apple-Chef Cook

Wenn es was Neues wäre, könnte man die ganze Aufregung ja vielleicht noch verstehen. Aber das Apple-Chef Cook homosexuell ist, dass ist nun bekannt. In den Vereinigten Staaten ist dann eben doch alles anders: Denn die sexuelle Orientierung des öffentlichkeitsscheuen Cook sorgt für Diskussionen. Bereits von einigen Monaten erschienen erste Berichte über den schwulen Nachfolger von Steve Jobs. Erste Gerüchte über den nun „mächtigsten Schwulen Manager der Welt“ machten die Runde. Jetzt legen die US-Journalisten noch einen nach: Die sexuelle Orientierung des neuen Apple-Chefs dürfe kein Tabu sein.

Ob Zwansouting oder nicht – Cook wird in Zukunft mitten im Rampenlicht stehen. Nicht zwingend aufgrund seiner Homosexualität, in Verbindung mit seiner Position bei Apple jedoch umso mehr.
Entfacht hat die ganze Diskussion anscheinend ein Reuters-Journalist. In einem Kommentar forderte er seine Kollegen dazu auf, die sexuelle Orientierung Cooks nicht zu tabuisieren. Für viele Menschen – die aufgrund ihrer eigenen Sexualität diskriminiert werden – sei Cook ein Vorbild. Immerhin hat er geschafft, was für viele Schwule und Lesben noch unerreichbar scheint. Schwul und erfolgreich – Das ist Apple-CEO Tim Cook.
Doch die Stimmen zu Cook hallen auch in die andere Richtung. „Das Outing als Schlagzeile zu nutzen ist kein Journalismus, sondern Bloßstellung und verachtend.“, heißt es in einem US-Magazin.

Ob schwul, lesbisch, bi- oder heterosexuell – die sexuelle Orientierung darf nicht ausschlaggebend für die berufliche Qualifikation sein. Diversity Management ein wichtiges Thema, was noch lange aktuell bleiben wird.