Obwohl die Deutsche Bundesregierung die Lage von Homo- und Transsexuellen im Irak als besorgniserregend einstuft, lehnt sie ein humanitäres Aufnahmeverfahren für Homosexuelle IrakerInnen ab, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung bedroht sind. Das meldet die „taz“ in ihrer Onlineausgabe und beruft sich dabei auf eine kleine Anfrage der Grünen an die Bundesregierung.
Homosexuelle im Irak sind einer permanenten Bedrohung ausgesetzt. Obwohl homosexuelle Handlungen keinen Straftatbestand darstellen, werden Lesben, Schwule Bi- und Transsexuelle immer wieder geschlagen, brutal gefoltert und sogar getötet.
Die Bundesregierung argumentiert ihre ablehnende Haltung für ein humanitäres Aufnahmeverfahren damit, dass alleine im vergangenen Jahr 2500 Iraker und Irakerinnen ein Asylverfahren in Deutschland genehmigt wurde. In den überwiegenden Fällen wurden Aufenthaltstitel wegen einer religiösen Verfolgung erreicht – die sexuelle Orientierung ist hier nicht vorgesehen. (Quelle: PRIDE1.de/ml)








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