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#StandWithUkraine


chkchkchk

Empfohlener Beitrag

vor 44 Minuten, schrieb oldysuchtjungy:

Fakten: Putin hat die Ukraine militärisch überfallen und jetzt ist es wichtig, eine Lösung zu finden, wie man militärisch und auf dem Verhandlungsweg  den Krieg in der Ukraine beendet. Einer Lösung die der Ukraine Ihre Selbstbestimmung erhält.

Dies ist die Leseart unserer Kriegspropaganda. Der Hauptfeind steht im eigenen Land.

 

(bearbeitet)
  Am 12.5.2022 at 09:54, schrieb Pullovergay:

Am 3.3.2022 at 11:12, schrieb Virgin66:

Kennt irgendwer die Vorgeschichte? Weiß irgendwer, warum das dort passiert? Ich will und kann das NICHT gutheißen, was da geschieht!!! Und dennoch muss man Hintergründe wissen, um urteilen zu können.

Meiner Meinung nach ist die Ursache des Krieges die Annexion der DDR durch die BRD. Und hier kämpft nicht Russland gegen die Ukraine.  Sondern Russland gegen Europa und USA. Wir befinden uns im 3. Weltkrieg. 

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Das sehe ich noch nicht so.

bearbeitet von Ronny_G-Team
2 nachfolgende Posts zusammengeführt

Sehr gespannt bin ich jetzt auf die russische Reaktion auf Finnlands NATO-Beitrittsantrag. Finnland ist rein schon von der Bewaffnung her ja eine eigene Macht. Und die Natogrenze zu Russland hat sich mehr als verdoppelt dadurch. Das ging damit für Russland dann richtig nach hinten los.

  vor 23 Stunden, schrieb Pullovergay:

Meiner Meinung nach ist die Ursache des Krieges die Annexion der DDR durch die BRD

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Genau,das Saarland hatten wir uns auch einverleibt.
Geschichtsrevisionismus für diejenigen,die bei der Deutschen Einheit auf der Strecke blieben,rechtfertigt solch eine dämliche Aussage?

 

An Russland grenzen 14 Staaten (Land) oder 16, wenn man auch die Seegrenzen berücksichtigt. Die längsten Landgrenzen hat Russland nicht zu den europäischen Nato-Staaten, sondern in Asien. Seit Jahrzehnten veranstaltet Russland eine Propaganda-Angst-Show gegenüber der Nato. Erstaunlich wie gerne der Unsinn noch nachgeplappert wird. Die europäischen Nato-Staaten haben in ihrer Geschichte keinen aggressiven Vernichtungskrieg ausgeführt. In den Balkankriegen war die Nato als Schutzmacht involviert, um serbische Kriegsverbrechen einzudämmen.

Das russische Einmischen in die Souveränität von Staaten ist aufs schärfste zurückzuweisen. Vor dem Putinschen Imperialismus ist kein angrenzender Staat sicher. Putin lebt in einer Scheinrealität. Das Handeln der europäischen Nato-Staaten und der Beitragsländer zur Nato ist die direkte Folge und Antwort der russischen Verbrechen. Putin kann das Militär aus der Ukraine abziehen, die Zerstörungen beseitigen und finanzielle Entschädigungen leisten und trotzdem werden dadurch die brutalsten Verbrechen niemals aus der Welt geschaffen. Er ist und bleibt ein Massenmörder.

  vor 14 Stunden, schrieb nick2017333:

Sehr gespannt bin ich jetzt auf die russische Reaktion auf Finnlands NATO-Beitrittsantrag. Finnland ist rein schon von der Bewaffnung her ja eine eigene Macht. Und die Natogrenze zu Russland hat sich mehr als verdoppelt dadurch. Das ging damit für Russland dann richtig nach hinten los.

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Ja, das ging es absolut. Auf so vielen Ebenen. Ich weiß nicht, ob er wirklich dachte, dass er die ukrainische Regierung hinwegfegen kann (oder der Präsident sich mit dem ersten Flieger ins Ausland absetzt) und sich das ukrainische Volk dann begeistert mit dem großen russischen Bruder vereinigen möchte. Vielleicht tat er das. Aber der Schaden, den er Russland selbst angerichtet hat, ist ja immens.

Nicht nur, dass die Ukrainer diesen Überfall nie mehr vergessen werden und sie ihm von Tag 1 an den Stinkefinger gezeigt haben, er hat sogar zahlreiche einstmals Russland-freundliche Menschen verprellt. Er hat seinem eigenen Ansehen geschadet - wer wird ihm denn jetzt noch trauen, nachdem er ganz klar allen ins Gesicht gelogen hat, es werde keine Invasion geben? Und die Lieferung von fossilen Brennstoffen sind Geschichte. Klar, noch fließt das Gas. Aber Kohle - abgestellt. Öl - abgestellt. Und selbst wenn es Frieden gäbe, die Wende weg von Russland ist da und wird nicht wieder rückgängig gemacht. Der Schaden ist irreparabel und es gibt kein Zurück mehr. Ich weiß nicht, ob Putin sich bewusst ist, wie sehr das alles in die Hose gegangen ist. Sogar die Belarussen scheinen keinen großen Bock auf den Krieg zu haben und Lukaschenko ist auffallend zurückhaltend mit seiner Unterstützung.

Ich fand sehr gut, dass der finnische Präsident ganz klar gemacht hat, warum es einen Sinneswandel gab, er hat es in die Kamera gesagt: "Because of you." Und meinte damit Russland. Ich würde mir wünschen, dass das in den russischen Medien gesendet werden würde. Aber ich fürchte, es wird so verkauft werden, als sei jetzt der böse Agressor (die NATO-Nazis) noch näher an Russland herangerückt und ein Angriff stehe kurz bevor und man müsse sich wehren und bis nach Lissabon marschieren (wie Lawrow sagte). Blabla.

Im Übrigen muss ich mal sagen, dass ich es toll finde, wie in diesem Thread mit gegenseitigem Respekt vor den Meinungen/Ansichten anderer diskutiert wird und es bisher keine persönlichen Attacken, sondern nur Beiträge zur Sache gab. Danke an alle, die bisher mitdiskutiert haben :)

vor 19 Stunden, schrieb Ugsd:

Genau, das Saarland hatten wir uns auch einverleibt.
Geschichtsrevisionismus für diejenigen, die bei der Deutschen Einheit auf der Strecke blieben, rechtfertigt solch eine dämliche Aussage?

Auf der Strecke geblieben sind wir Kommunisten noch lange nicht. Der Geschichtsrevisionismus ist die Annexion als Vereinigung zu verkaufen.

Zur Klarstellung "Russland hat mit Kommunismus rein gar nichts zu tun".

Russland ist eine Diktatur,  mit einem Faschisten als Führer.

Der einzelne Bürger hat keine Individualrechte,.

Und Menschenrechte ist ein Fremdwort.

  • 2 Jahre später...

Ich schlage vor, sich mit die Geschichte bekannt zu machen ,und zwar  seit 1989 (Berliner Mauerfall).

Bevor man sich zu solchen Themen äußert, sollte man alle Aspekte in Betracht nehmen, dann sieht man schnell wer eigentlich der Angreifer ist, und wer nur darauf reagiert.

  Am 14.5.2022 at 05:29, schrieb Deleted-User:

Auf der Strecke geblieben sind wir Kommunisten noch lange nicht. Der Geschichtsrevisionismus ist die Annexion als Vereinigung zu verkaufen.

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Nach meiner Kenntnis ist die DDR in der Hauptsache wegen der wirtschaftlichen Erfolglosigkeit, die in der sog. Planwirtschaft ihre Ursache hatte, zusammengebrochen. Nicht umsonst liefen viele finanzielle "Geschäfte" im Hintergrund, z.B. der große Kredit, den Franz-Joseph Strauß vermittelt hatte, die "Eintrittsgelder", die wir Westler bei Verwandtenbesuchen  bezahlen mussten, usw.  Dazu kam, dass die Bevölkerung der DDR es einfach satt hatte, von ihrer Regierung für dumm verkauft zu werden und eingesperrt zu sein, der steten Bespitzelung ausgesetzt. Ich kann mir vorstellen, dass ein gut ausgeführter Kommunismus eine mögliche Gesellschaftsform sein könnte, aber, die vorhandenen Experimente, seien sie in der DDR, der Sowjetunion, in Nordkorea oder sonstwo, die zeigen, dass immer wieder nur eine kleine Führungsschicht alles an sich reißt und die Masse der Menschen auf der Strecke bleibt. Da bietet die Demokratie mit ihren drei Säulen Legislative, Exekutive unf Iudikative doch eine bessere Balance. 

Der Zusammenbruch der DDR, der Glasnost unter Gorbatschow, der Prager Frühling waren Ausdruck dafür, dass die Menschen etwas anderes wollten. Von "Annexion" kann man also wirklich nicht sprechen - es kam so, wie es kommen musste. Bei der Wiedervereinigung sind naturgemäß einige Fehler gemacht worden. Das ist schade. Aber das Schmollwort Annexion passt nicht zu  den Vorgängen.

  vor 10 Stunden, schrieb leach1m:

Von "Annexion" kann man also wirklich nicht sprechen - es kam so, wie es kommen musste.

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Naja, Annexion stimmt hier wirklich nicht.

In den ersten Demonstrationen ging es nicht um die DM, sondern z.B. um eine DDR mit der Reisefreiheit nach jugoslawischen Vorbild. (So berichten es Teilnehmer der ersten Stunden.) Die DM-Rufe kamen erst später hinzu und wurden immer mehr. Und da dann von Annexion zu sprechen, wenn der Großteil der DDR-Bürger sich dem Kapitalismus quasi "anbiedert",  ist, nach meinem Verständnis, weit weg von der Wirklichkeit. 

 

Nur gut, das es „Experten“ gibt, die den Menschen im Osten deren selbst erlebte Geschichte erklären! Da könnte ja noch jemand auf die Idee kommen, seine eigen Meinung zu haben…
Der Rat, selbst mit den Menschen vor Ort zu reden, der ist ja sowas von vorgestern.
Man könnte aber auch entsprechende Literatur lesen. Allerdings nur heimlich. Denn das könnte den Besuch der „Antifa“ bedeuten. Oder man braucht den bereit gelegten Bademantel…
Für all die, die hier nicht nur ihren Hass und ihre Vorurteile auskotzen wollen:
Dirk Oschmann „Der Osten: eine westdeutsche Erfindung“
Daniela Dahn „Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute“
  vor 18 Minuten, schrieb Grayrose:

Der Rat, selbst mit den Menschen vor Ort zu reden, der ist ja sowas von vorgestern.

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Kannst mich gerne ansprechen. Ich kann Dir nichts über die Nachkriegszeit erzählen, aber wenn Du was wissen willst zu Kinderheim-Erfahrungen, oder zur Zeit bei der NVA kurz vor der Wende und wie der Übergang dann war, dann frag mich. In der Wochenkrippe war ich zwar auch, aber da fehlen mir die Erinnerungen, um darüber berichten zu können. Und rumgekommen bin ich auch noch in der DDR, geboren und aufgewachsen in Sachsen-Anhalt,  dann eine Zeit in Berlin gelebt und noch vor der Wende, wenn auch damals unfreiwillig, in M-V gelandet. 

 

  vor 28 Minuten, schrieb Grayrose:

Dirk Oschmann „Der Osten: eine westdeutsche Erfindung“

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Sehr gute Literatur, die, für mein Verständnis, aber einen wichtigen Aspekt nicht anspricht. Ein Großteil der DDR-Bürger wollte keine Debatte über die Zukunft beider nebeneinander existierenden, deutschen Staaten. Sie wollten schnell die DM. Und damit hat man quasi die Katze im Sack gekauft. Die gesellschaftliche Debatte wäre zwar der längere Weg gewesen, aber vllt. hätte man da von beiden Seiten besser und mehr gestallten können. Sicher ist einiges schief gelaufen, aber dafür immer die Schuld bei "den anderen" zu suchen  damit macht man es sich sehr einfach. 

(bearbeitet)

Habe ich das irgendwo behauptet? DRarüber habe ich mich, glaub ich, noch nicht geäußert. Es lief insgesamt einfach zu schnell damals. Oft wurde und wird immer noch  der 2. vor dem 1. Schritt getan, meist ohne böse Ansicht. Aber das wäre ein eigenes, ein anderes Thema.

 

bearbeitet von HaJo_G-Team
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